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News / Videoclips ersetzen vermehrt klassische Medien
Lineares TV liegt in der Gunst der Studierenden immer noch vorn
24.07.2015   News
Videoclips ersetzen vermehrt klassische Medien
 
Das Mediennutzungsverhalten ändert sich - auch das von Studierenden. Zwar spielen klassische Medien für sie immer noch eine wichtige Rolle. Aber die Studierenden ersetzen diese zunehmend durch Videoclips und digitale Tageszeitungen. Bei den Sozialen Medien rangiert die Nutzung von WhatsApp, Youtube und Facebook ganz oben, während Dienste wie Twitter und Pinterest im Medienalltag der Studierenden kaum eine Rolle spielen.

Diese Ergebnisse sind bei einer Umfrage unter mehr als 200 Studierenden an der Dualen Hochschule in Ravensburg herausgekommen. Initiator ist die Agentur Campus Media, die die Resultate im Rahmen ihrer Beitragsreihe "In Transition" veröffentlicht hat. Projektpartner der Pilotstudie sind die DHBW Ravensburg und der Medienvermarkter IP Deutschland.

Klassische Medien 

Wenn es um Information und Entertainment geht, finden die klassischen Medien weiterhin die größte Aufmerksamkeit. Lineares Fernsehen, Radio und Bücher liegen in der Nutzung vorn. Obwohl die Studierenden im Durchschnitt 172 TV-Sender empfangen können, konzentrieren sie ihre Auswahl auf zehn bis elf Sender.

Die Vielfalt der Bewegtbild-Angebote wird mittlerweile durch eine intensive Nutzung von nicht-linearen Angeboten ergänzt. So geben etwa 38 Prozent an, mehrmals pro Woche Mediatheken oder Video on Demand-Angebote zu nutzen.

Der deutlichste Wandel ergibt sich bei der Organisation der persönlichen Kommunikation: WhatsApp wird von 99 Prozent der Befragten täglich genutzt, dabei von 96 Prozent mehrfach. Die Nutzung von Facebook liegt bei täglich 90 Prozent, wobei der "passive" Gebrauch überwiegt. Mehr als 52 Prozent posten eigene Inhalte bestenfalls einmal im Monat, seltener oder nie. Andere Soziale Medien wie Google+ oder Twitter bewegen sich dagegen bei der wöchentlichen Nutzung lediglich im einstelligen Prozentbereich.

Das Smartphone ist dabei der zentrale Zugangsweg. Bezogen auf die Nutzungsvorgänge wird es nur zu einem geringen Teil zur Rezeption klassischer redaktioneller Inhalte verwendet, vielmehr dominiert mit fast 70 Prozent die Nutzung von SMS/WhatsApp und Sozialen Netzwerken.

Der zweite Teil der Campus Media-Beitragsreihe wird sich mit der Mediennutzung von Müttern mit Kleinkindern befassen.
 

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