Please wait...
News / Korruptionsskandal beschädigt Image von Adidas und Co.
Aussage: Die Fifa-Sponsoren sollten ihr finanzielles Engagement beenden. Das Sponsoring lokaler sozialer Initiativen ist sinnvoller als Millionenzahlungen für teure Großereignisse
15.07.2015   News
Korruptionsskandal beschädigt Image von Adidas und Co.
 
Korruption, Schmiergelder, Geldwäsche - Die Vorwürfe gegen Funktionäre des Fußball-Weltverbands Fifa haben negative Folgen für die Sponsoren. Immerhin 45 Prozent der in einer Online-Studie befragten Bundesbürger meinen, dass Adidas, Coca Cola und Co einen Imageschaden durch ihr Fifa-Engagement erleiden.

Rund 78 Prozent plädieren dafür, dass die Fifa-Sponsoren ihr finanzielles Engagement beenden sollten. 67 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass auch die Sponsoren Einfluss auf die Vergabe der Weltmeisterschaften genommen haben. Das sind zentrale Ergebnisse einer Befragung der Markenberatung Prophet zum Thema "Fifa-Skandal: Welchen Schaden nehmen die Sponsoren?", für die 1000 Bundesbürger interviewt worden sind.

Der positive Imagetransfer funktioniert offenbar nicht mehr. Der Fifa-Skandal wird nach Meinung von Tobias Bärschneider, Partner im Berliner Prophet-Büro, dazu führen, dass das Instrument Sponsoring grundlegend überdacht wird. Bärschneider hält es für denkbar, dass künftig mehr regionale Initiativen unterstützt würden: "Ein solches Sponsoring ist womöglich nachhaltiger und für einige Marken interessanter, als die teure und zweifelhafte Unterstützung internationaler Großereignisse."

Die Resultate der Umfrage im Überblick auf prophet.com

Magazin & Werkstatt