Der Kommunikationschef der ÖBB steht bereits zum fünften Mal an der Spitze des „Journalist:in“-Rankings. Wer ihm mit nur einem Punkt Abstand folgt.
Peter Thier ist Österreichs Unternehmenssprecher des Jahres 2026. Der Kommunikationschef der ÖBB belegt gemeinsam mit Gabi Zornig den ersten Platz. Für das Ranking gaben 354 Medienprofis insgesamt 11.165 Bewertungen ab.
Wie knapp die Entscheidung an der Spitze ausgefallen ist, zeigt der Abstand zum Zweitplatzierten: Gerade einmal ein Punkt trennt Thier von seinem Verfolger. Wer hinter dem ÖBB-Kommunikationschef auf den weiteren Plätzen landet, zeigt das Gesamtranking in der neuen Ausgabe von
„Österreichs Journalist:in“.
Im Interview spricht Thier darüber, was einen guten Unternehmenssprecher ausmacht – und warum dazu auch gehört, intern unbequem zu sein. Auf die Frage, wie wichtig diese Eigenschaft sei, antwortet er: „Das ist Teil meines Selbstverständnisses. Übrigens: Nur gute CEOs halten Widerspruch und unbequeme Wahrheiten aus.“ Auf die Frage, ob ein guter Sprecher Gegenwind brauche, um nicht nur die eigene Unternehmensperspektive zu sehen, antwortet er knapp: „Ich halte kritischen Journalismus für die Arbeitsplatzgarantie des Pressesprechers.“
Lebenswerk für Susanne SenftEine weitere Auszeichnung geht an Susanne Senft. Sie wird für ihr „PR-Lebenswerk“ geehrt. Ingrid Vogl zeichnet in ihrem Beitrag Senfts Weg von der Gründung der Wiener PR-Agentur Senft & Partner im Jahr 1995 über ihr Engagement für Qualitätsstandards bis an die Spitze des Public Relations Verbandes Austria nach und fasst Senfts Wirken so zusammen: „Susanne Senft hat die PR-Branche über Jahrzehnte geprägt – als Beraterin, Agenturchefin und engagierte Vertreterin der Profession. Die Auszeichnung ‚PR-Lebenswerk‘ würdigt ein Berufsleben, das für Professionalität, Haltung und Leidenschaft steht.“