Der Münchner Technologiekonzern Siemens ist vom Media-Intelligence-Anbieter Unicepta mit dem "Thought Leadership Award 2026" ausgezeichnet worden.
Der Vergabe des Thought Leadership Award liegt eine Medienanalyse von Unicepta zugrunde. Aus ihr geht hervor, welche Unternehmen von Medien und KI-Systemen als Referenz für gesellschaftliche Themen herangezogen werden. Im Ranking der 50 sichtbarsten Unternehmen Deutschlands liegt Siemens demnach auf Platz eins. Die Kommunikation des Konzerns unter Führung von Unternehmenskommunikationschefin Christiane Ribeiro zeichnet sich laut Unicepta durch eine Haltungskommunikation aus, "die nicht auf einzelne Kampagnen setzt, sondern auf ein konsistentes Narrativ aus technologischer Zukunft, wirtschaftlicher Transformation und gesellschaftlicher Verantwortung".
Die Analyse - 139.916 Datenpunkte über Earned, Owned, Social und GEO von August 2024 bis Juni 2026 – macht laut den Media-Intelligence-Experten von Unicepta Haltung messbar. Bewertet werden vier Themenfelder: Demokratie, Diversität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit. Und zwar auf zwei Ebenen: thematische Präsenz (wo Unternehmen stattfinden) und eigene Positionierung (wofür sie stehen). Bewertet wurde erstmals auch die Sichtbarkeit in LLMs wie Chat GPT, Claude et cetera.
Die Studie zeigt einer Mitteilung zufolge, dass nicht die reichweitenstärksten Unternehmen die höchsten Scores erzielen, sondern jene mit der glaubwürdigsten und konsistentesten Kommunikation. Hinter Siemens folgen mit DM-Drogerie Markt (748 Punkte), Rossmann (735 Punkte) und Fritz-Kola (710 Punkte) drei Konsumentenmarken auf den Plätzen zwei, drei und fünf – noch vor etablierten Konzernen wie SAP, der Deutschen Bahn oder der Allianz. Und während DM mit 2500 Beiträgen Rang zwei erreicht, kommt Volkswagen trotz 15.000 Beiträgen nur auf Rang 47.
"Siemens gehört zu den sichtbarsten Unternehmen im gesamten Teilnehmerfeld und liegt deutlich über dem Mittelwert – nicht durch einzelne Kampagnen, sondern durch ein über Jahre konsistent kommuniziertes Narrativ, das sich an konkretem Handeln messen lässt", teilt Unicepta-Co-CEO Sebastian Rohwer mit. Das Unternehmen erreicht im Themenfeld Demokratie & Toleranz mit 33,2 % Sichtbarkeit Rang eins im Teilnehmerfeld. Gleichzeitig verbinden KI-Systeme Siemens der Untersuchung zufolge kaum mit kontroversen oder kritisierten Positionierungen. Siemens überzeuge in allen vier Dimensionen.
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