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News / „Berufseinstiege werden schwieriger“
Sebastian Ackermann (Foto: ARTIS Uli Deck)
03.09.2026   Karriere
„Berufseinstiege werden schwieriger“
Sind junge Menschen die Verlierer des KI-Hypes? Welcher Branchen-Hype nervt? Welches Klischee über die PR-Branche stimmt? EnBW-Kommunikationschef Sebastian Ackermann antwortet in unserem Karriere-Fragebogen.
Was hätten Sie in Ihrer Karriere gerne früher gewusst?
Rückblickend: Gar nichts. Offen genug zu sein, für alles, was kommt ist mir bis heute wichtiger!
 
Was war Ihre wichtigste berufliche Entscheidung und warum?
Den Mut gehabt zu haben, nach drei Semestern Jura auf ein Kommunikationsstudium umzuswitchen.
 
Welcher Mensch hat Sie beruflich am meisten geprägt und warum?
Mein erster Hochschulprofessor, Dr. Josef Hackforth, Ex-Uni Münster. Noch heute ist mir das seinerzeit vermittelte wissenschaftliche Wissen ein guter Kompass.
 
Welcher Branchen-Hype nervt Sie?
Im Wortsinne von „Hyperbole“(Übertreibung) die Diskussionen um KI. Vom Heilsbringer zum Totengräber der Branche – mal vor, mal zurück.
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Tipp: Sebastian Ackermann wird zu Gast sein beim PR Report Camp 2026. Auch in diesem Jahr gibt es die wichtigste Groß-Veranstaltung für den Nachwuchs und für Young Professionals: am 11. November digital und am 12. November vor Ort in Berlin. Mit dabei als Partner des Camps sind viele renommierte Agenturen und Unternehmen, darunter auch EnBW. Kostenlos für Studierende, Volos und Trainees! Jetzt anmelden!
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Ein junges Talent begeistert Sie durch …
… kompromissloses Hinterfragen bei gleichzeitigem Willen zur Verantwortungsübernahme.
 
KI wälzt die Kommunikationsbranche um: Sind junge Menschen die Verlierer der KI-Revolution?
Berufseinstiege werden schwieriger, weil Urteilsfähigkeit naturgemäß Berufserfahrungsjahre voraussetzt. Perspektivisch winkt ein Zeitalter, in dem man sich vielleicht stärker auf das Wichtige besinnen kann.
 
Welche menschlichen Fähigkeiten bleiben im KI-Zeitalter unverzichtbar?
Kreativität, Schöpferisches, Urteilsfähigkeit und Einordnungskompetenz.
 
Eine mit KI verfasste Job-Bewerbung finde ich …
Selbst- und Fremdtäuschung. Wer seine Job-Bewerbung nicht eigenständig formulieren kann, scheitert noch vor seinem eigenen Anspruch.
 
Diesen Prompt nutze ich beinahe täglich:
Chat GPT für die Absage von Standard-Akquiseanfragen. Die KI hilft einem, höflich zu bleiben.
 
Welches Klischee über die PR- und Kommunikationsbranche ist keines?
Dass die Branche es leider bislang versäumt hat, ihren Beitrag für Relevanz und den Organisationserfolg belegbar und nachhaltig sichtbar zu machen.
 

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