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News / "Kommunikation, die nachhallt statt verhallt"
Tobias Bindhammer (Foto: Alexander Dörrer)
03.09.2026   30u30
"Kommunikation, die nachhallt statt verhallt"
Nächste Runde unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Tobias Bindhammer von der Agentur Rlvnt.
Tobias Bindhammer gehört zu den Kommunikationsprofis, die den Einsatz von KI früh mitgestaltet haben. Als Senior AI & Corporate Communications Consultant begleitet er Unternehmen bei der Einführung, entwickelt Agenten und Assistenzsysteme, gibt Workshops und unterstützt Kommunikationsabteilungen bei Transformation und Change, beispielsweise den Dax-Konzern Merck.

2023 hat Bindhammer Rlvnt AI als Business Unit mit aufgebaut, inzwischen prägt der Ansatz die Agentur und ist Wachstumstreiber. Mit einer Freundin betreibt der 29-Jährige den True-Crime-Podcast "Mord vor Ort", der bereits drei Staffeln umfasst.
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Tobias Bindhammer im #30u30-Fragebogen

Die Arbeit in der Kommunikation reizt mich, weil ... Kommunikation das Verbindendste ist, was wir haben. Für mich ist sie eines der wichtigsten Instrumente für eine Zukunft in Sicherheit und Frieden. Sie kann Vertrauen schaffen jenseits von Produkten und Dienstleistungen. Genau das treibt mich an.

So erkläre ich anderen Menschen meinen Job: Anderen erklären, was wir in der PR eigentlich machen, ist immer spannend. Ich sorge dafür, dass Kommunikator:innen wissen, was KI ist, wie sie sie anwenden, wie sich ihre Rolle dadurch verändert. Meine Hauptaufgaben bei Rlvnt AI sind daher einerseits die KI-Transformation von kleinen und großen Kommunikationsteams, andererseits Kommunikation mit und für KI, von Generative Engine Optimization, also Sichtbarkeit in KI-Systemen, bis hin zu klassischen PR-Disziplinen wie der Krisenkommunikation, die sich durch KI grundlegend verändern.

Mein Vorbild in der Kommunikation ist ... Raoul Roßmann. Er zeigt als CEO eines internationalen Konzerns klar Haltung, weit über das Mindestmaß hinaus. Pointiert, glaubwürdig, mutig. Davon kann sich die Branche etwas abschauen.

Mein Ziel als Kommunikationsprofi ist es, gemeinsam mit einem unserer Projektpartner die vielen guten Ideen umzusetzen, die durch Budget und Ressourcen in der Schublade liegen geblieben sind. Generell will ich Kommunikation machen, die nachhallt statt verhallt. Und irgendwann auch eine Führungsposition in der Unternehmenskommunikation übernehmen.

Mein Lieblings-KI-Tool: Wenn mein Chef oder Kunden mitlesen: natürlich Langdock. Ein modellagnostisches LLM-Tool unter anderem mit vielen Claude-Modellen. Damit mache ich fast alles. Schnell, strukturiert, handlungsfähig. Zusammen mit meiner eigenen Expertise kann ich so jeden Tag 120 Prozent geben. Wenn niemand mitliest: Suno. Auch wenn KI-Songs zuletzt eine etwas eigenwillige Wendung genommen haben. Mein Meisterwerk ist im Abspann meines Podcasts "Mord vor Ort" zu hören.
 
Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report
 
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