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News / Tool-Update: Juli
Martin Böhringer (Foto: Staffbase/Dirk Hanus)
30.07.2026   News
Tool-Update: Juli
Staffbase mit Martin Böhringer (Foto) an der Spitze lanciert seinen "AI Trust Hub", Observer bietet eine neue Pressemeldungs-Plattform an, terminvorschau.de ist jetzt KI-unterstützt und Jetzt-PR hat die PRaiSense-KI-Methode entwickelt.
Staffbase
Der Anbieter von Software für die interne Kommunikation mit Hauptsitz in Chemnitz hat seine im vergangenen Jahr herausgebrachte Employee-AI-Plattform – ein Intranet, das KI nutzt – um den "AI Trust Hub" erweitert. Er soll Unternehmen mehr Transparenz, Steuerbarkeit und Sicherheit beim Einsatz generativer KI ermöglichen. Um ungenaue KI-Antworten auf Mitarbeiter-Fragen zu verhindern, können Unternehmen laut Staffbase definieren, welche Datenquellen genutzt werden dürfen, welche Inhalte priorisiert werden, wie Antworten je nach Rolle, Standort oder Sprache ausgespielt werden und welche KI-Funktionen aktiv sind. Bestehende Berechtigungen blieben erhalten, veraltete Inhalte würden automatisch erkannt, und ein integrierter "Quality Layer" soll sicherstellen, dass Antworten auf aktuellen und verlässlichen Daten basieren.

"Vertrauen zerstört man nicht mit offensichtlich falschen Antworten, sondern mit Antworten, die fast richtig sind", teilt Staffbase-CEO Martin Böhringer mit. "Wenn Mitarbeitende KI für unternehmensrelevante Fragen nutzen, müssen Antworten nachvollziehbar, aktuell und kontextbezogen sein."
 
Observer
Mit otx.info ("otx"="Originaltext") hat der österreichische Medienbeobachter eine GEO-optimierte Plattform für Pressemeldungen von Unternehmen auf den Markt gebracht. Der inhaltliche Schwerpunkt von otx.info liegt laut Observer auf Meldungen aus den Bereichen Kommunikation, Marketing und Public Relations. Ergänzt werde das Angebot durch Presseaussendungen österreichischer ATX-Unternehmen. 

Die Plattform sei gezielt nach den aktuellen Anforderungen von Generative Engine Optimization entwickelt worden, um sich als vertrauenswürdige und relevante Quelle für KI-Crawler und generative KI-Systeme zu etablieren. Unternehmen, die Pressemeldungen auf otx.info veröffentlichen, würden somit von zusätzlicher digitaler Sichtbarkeit in den Antworten von KI-Tools profitieren. "Marken müssen heute dort sichtbar sein, wo Menschen nach Informationen suchen – und das sind zunehmend KI-Systeme", erläutert Stephan Ifkovits, Head of Marketing & Communications bei Observer. "Mit otx.info schaffen wir eine neue, starke Quelle, worauf sich KI-Antworten beziehen. So unterstützen wir Unternehmen, ihre Inhalte auch in der KI-Welt sichtbar zu machen."

JMA Medien
Die Agentur hat Terminvorschau, ein Nachschlagewerk für Jahrestage, Jubiläen und Gedenktage, zu einem redaktionellen Themenfinder mit KI-Unterstützung für Print, Online, TV und Radio erweitert. Kern von terminvorschau.de ist eine kuratierte Datenbank mit mehr als 35.000 Terminen, darunter Geburts- und Todestage prominenter Personen, Gedenk- und Aktionstage sowie die Agenda des laufenden Jahres mit Messen, TV-, Kino- und Sport-Terminen. 

Für die tägliche Arbeit liefert das personalisierte Tagesbriefing ("Daily Prep") nach Angaben des terminvorschau.de-Betreibers JMA Medien jeden Morgen die stärksten Anlässe des Tages. Für Planungsredaktionen und CvDs sei die Recherche mit Langfristvorschau gedacht: Welche runden Jahrestage fallen in die kommende Ausgabe, ins nächste Quartal, ins Themenjahr 2027? Die KI-Suche verstehe auch inhaltliche Anfragen — vom Stichwort bis zur Themenidee. Mehrmals täglich aktualisierte, kuratierte News-Briefings mit den Trend-Themen des Tages sowie ein Newsticker ergänzen einer Mitteilung zufolge die planbare Vorschau um das Tagesaktuelle.

"Jahrestage sind das Verlässlichste, was der Redaktionsalltag zu bieten hat — sie stehen fest, lange bevor die erste Schlagzeile des Tages existiert", sagt Gründer Jan Malte Andresen. "Trotzdem beginnt ihre Recherche in vielen Redaktionen noch immer bei Wikipedia-Listen. Die neue terminvorschau.de nimmt genau diese Fleißarbeit ab: Die Anlässe liegen morgens fertig kuratiert da, die Jahresplanung ist eine Suchanfrage entfernt. Die KI ersetzt dabei keine journalistische Entscheidung — sie sorgt dafür, dass keine Redaktion mehr ein rundes Jubiläum verpasst."

Jetzt-PR
 
"PRaiSense" heißt ein neues Tool, das der auf die DACH-Region spezialisierte Pressedienst mit Sitz in Düsseldorf entwickelt hat. Die KI-Methode dient der Analyse und Optimierung von Pressetexten und KI-Entwürfen. Anhand von 13 Qualitätskriterien, darunter Lead-Qualität, Belegführung und Verständlichkeit für Google News, identifiziert die Methode laut Jetzt-PR den stärksten Nachrichtenanker eines Themas als Grundlage für hohe Medienrelevanz und journalistische Verwertbarkeit. Das Ergebnis der Analyse sei eine strukturierte Qualitätsbewertung mit konkreten Optimierungsempfehlungen bis hin zu einer individuellen KI-Anweisung für die gezielte Überarbeitung mit Chat GPT, Claude oder Gemini. Ebenso bietet "PRaiSense" nach Angaben von Jetzt-PR die vollständige Überarbeitung und Erstellung von Pressetexten nach der neuen KI-Medienrelevanz-Methode an. Gleichzeitig richte das Tool Pressetexte so aus, dass diese von Such- und KI-Systemen eindeutig eingeordnet, verarbeitet und weiterverwendet werden können.

"Vor allem für KI-generierte Pressetexte gilt: Ist der Pressetext journalistisch tragfähig? Welche Faktoren stehen einer Veröffentlichung entgegen? Genau diese Transparenz schafft ,PRaiSense' bereits vor dem Presseversand", teilt Wilhelm Fuchs von PRaiSense by Jetzt-PR mit. "Unsere KI-Medienrelevanz-Analyse macht die Chancen auf Berichterstattung deutlich planbarer." Ergänzend könne die Methode mit einem zielgenauen Presseversand für Deutschland, Österreich und die Schweiz kombiniert werden.

Scompler

Der Münchner Anbieter von Kommunikationsmanagement-Software hat Scompler AI, die KI-gestützte Erweiterung des Scompler Operating Systems für strategische Kommunikation, getunt. Kannte Scompler AI bereits die Ziele, Narrative und Stakeholder einer Organisation und arbeitete damit stark auf Story- und Artikelebene, ist die Anwendung nach Unternehmensangaben nun auch auf Ebene struktureller Entscheidungen im Einsatz. 

Zentral dafür ist laut Scompler der neue Topic Architect, der Themenfelder und Themen konzipieren, bewerten und auf Wunsch erstellen kann. Auch kann die KI Personas analysieren und neu anlegen, inklusive Beschreibung, Eigenschaften und Kurzprofil, und bei neuen strategischen Parametern wie Unternehmenszielen zunächst mit dem Team klären, wo sie in der bestehenden Struktur am besten einsortiert werden. "Der entscheidende Unterschied ist, dass Scompler AI echte Arbeit im System übernimmt – mit höherer Qualität und weniger Aufwand –, statt wie generische Tools nur vorzuschlagen, was man tun könnte", sagt Head of Product Erik Pauli. 
 
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