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News / "Ein besonderes Gespür für Menschen"
Monika Schaller und Christian Klein (Foto: Gregor Fischer)
25.03.2026   Veranstaltung
"Ein besonderes Gespür für Menschen"
In Hamburg wurde SAP-Kommunikationschefin Monika Schaller als Sprecherin des Jahres 2025 ausgezeichnet. Die Laudatio hielt deren CEO Christian Klein.
Das Medienhaus Oberauer hatte in dieser Woche zur großen Preisverleihung nach Hamburg geladen. Herausgeber Johann Oberauer und Marcus Hebein, Chefredakteur des Magazins Wirtschaftsjournalist:in, gratulierten in der Zentrale von Hapag Lloyd unter anderen Michael Freitag vom Manager Magazin zum Titel als Wirtschaftsjournalist des Jahres 2025. Marc Beise (lange Jahre bei der Süddeutschen Zeitung) wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
 
People Business
Als Unternehmenssprecherin des Jahres 2025 wurde Monika Schaller geehrt, Kommunikationschefin von SAP. Sie hatte bei der Umfrage der Fachzeitschrift „Wirtschaftsjournalist:in“ die beste Bewertung erhalten. Schaller stand bereits 2020 und 2021 an der Spitze des Rankings, damals war sie noch für die Deutsche Post tätig. 
 
SAP-Chef Christian Klein würdige Schaller als Ausnahme-Sprecherin, "eine Marke, möchte ich schon fast sagen". Sie habe ein besonderes Gespür für Menschen, ein Talent dafür, komplexe Themen zu vermitteln, und meistere auch kritische Situationen mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Klein: "Von dir habe ich gelernt, dass Kommunikation vor allen Dingen auch People Business ist."
 
Schaller habe die Kommunikation des Unternehmens "von links auf rechts gedreht", sei prägend für die Positionierung von SAP als Tech-Führer in aller Welt und definiere als Vorreiterin ein Stück weit mit, wie moderne Unternehmenskommunikation heute auszusehen habe. "Ich bin sehr, sehr froh, dich als Teil unseres Teams und an meiner Seite zu wissen", sagte Klein.
 
Auf ganz hohem Niveau
Die Laudatio auf Michael Freitag hielt Jörg Howe, der langjährige Kommunikationschef von Daimler und Daimler Truck. "Als Michael Freitag in mein Leben trat, waren die Geschichten des Manager Magazins über unsere Firma, die damalige Daimler AG, alles andere als erbaulich, eher störend bis gruselig, zum Teil sogar gerechtfertigt", begann er. "So kam es, wie es kommen musste. Es gab Anfragen, immerhin, vom Manager Magazin, von Michael Freitag und anderen. Die Beantwortung war eher mühsam. Das Resultat im gedruckten Heft natürlich teilweise unterirdisch."
 
Im Lauf der Zeit habe man durch persönliche Gespräche aber eine belastbare Basis des Vertrauens schaffen können. Howe: "Es gibt aus meiner Sicht nur wenige Wirtschaftsjournalisten oder -journalistinnen, die auf dem hohen Niveau arbeiten, das Michael Freitag immer wieder erreicht. 
Ich habe mit einem ebenfalls sehr geschätzten Kollegen aus der Investigativ-Szene gesprochen und ihn nach seiner Einschätzung zu Michael Freitag gefragt. Die Antwort war eindeutig: ,Das ist der Einzige, den ich wirklich ernst nehme.'"
 
In Hamburg wurden am selben Abend auch die „Top 30 bis 30“ im Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Daniel Günther vor, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.
 
Die Wahl der Wirtschaftsjournalisten und Sprecher des Jahres hatten medium magazin und Wirtschaftsjournalist:in gemeinsam organisiert. Sie fand bereits zum 17. Mal statt.

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