- 51 Prozent der Befragten nutzen KI systematisch zur Überprüfung von Ergebnissen. Damit rückt die Qualitätssicherung stärker in ihr Aufgabenprofil. 48 Prozent geben an, dass sich an ihrer Rolle – bezüglich Verantwortung, Verhältnis gegenüber Senioren und Einbindung in Projektprozesse – bislang nichts verändert hat.
- 89 Prozent haben die Erfahrung gemacht, dass sie Aufgaben durch KI schneller erledigen können. Die gewonnenen Kapazitäten würden zunehmend in konzeptionelle und kreative Leistungen investiert.
- 41 Prozent der Young Professionals sehen KI als Beschleuniger für die eigene Karriere. Allerdings befürchten 14 Prozent, dass KI genau jene handwerklichen Fähigkeiten ersetzt, die sie am Anfang ihrer Laufbahn gerade erst entwickeln.
Laut den GPRA YPs zeigen die Umfrageresultate, dass sich die Rolle von Young Professionals bedingt verändert: Sie übernehmen bei der Integration von KI in die täglichen Arbeitsabläufe einige neue Aufgabenbereiche. "Einerseits gibt es eine Vielzahl neuer oder veränderter Aufgaben, die durch die Nutzung künstlicher Intelligenz im Kommunikationsumfeld bei Young Professionals entstanden sind", sagt Leonie Bär, hauptberuflich bei der Agentur Edelman tätig. "Andererseits sagt etwa die Hälfte, dass sich in ihrer konkreten Rolle in der Beratung noch nichts verändert hat – das kann natürlich noch passieren."