Aus der News-Advertising-Studie des US-amerikanischen Agenturnetzwerks Stagwell geht unter anderem hervor, dass 81 Prozent der Deutschen aktiv und regelmäßig Nachrichten konsumieren.
Für die Untersuchung hat Stagwells Marktforschungsberatung HarrisX im Dezember vergangenen Jahres knapp 11.300 Erwachsene in Deutschland befragt. Demnach zählen 35 Prozent von ihnen zu "News Junkies": Sie schauen durchschnittlich 7,2 Mal pro Tag nach Nachrichten und lesen durchschnittlich 10,3 Nachrichtenartikel pro Tag. Außerdem verfolgen deutsche Erwachsene Nachrichten häufiger intensiv (35%) als Sport (25%) oder Unterhaltung (15%).
Ein weiteres Ergebnis: Für deutsche Verbraucher macht es praktisch keinen Unterschied, in welchem redaktionellen Umfeld Werbung erscheint. 66 Prozent zeigen ihre Kaufabsicht bei Anzeigen neben Politik- oder Kriminalitätsberichten, 67 Prozent bei Sport- und Unterhaltungsthemen. Der minimale Unterschied ist laut Stagwell statistisch nicht bedeutsam. Harte Nachrichten wirkten sich nicht negativ auf Marken aus. Auch bei wichtigen demografischen Zielgruppen – darunter Gen Z, Millennials, Besserverdienende sowie Deutsche mit Hochschulabschluss – bräuchten Werbungtreibende keine Brand-Safety-Bedenken zu haben. Werbung im Umfeld hochwertiger journalistischer Inhalte berge für Marken unabhängig vom Thema keine Reputationsrisiken.
"Die Future of News-Analyse für den deutschen Markt zeigt, wie wichtig es für Marken ist, in hochwertigen Nachrichtenpublikationen zu werben", teilt sagt James Townsend, CEO von Stagwell EMEA, mit. "Deutschland hat einen um zehn Prozentpunkte höheren Anteil an Nachrichtenenthusiasten als andere Märkte. Es ist eine verpasste Chance, wenn Marken nicht in diese wertvolle Zielgruppe investieren, nur weil Unsicherheiten rund um Brand Safety missverstanden werden."
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