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News / Platz eins für Oliver Blume im CEO-Impact-Ranking
Oliver Blume (Foto: Volkswagen AG)
20.01.2026   News
Platz eins für Oliver Blume im CEO-Impact-Ranking
Zum vierten Mal hintereinander steht Volkswagen-Chef Oliver Blume an der Spitze des von Unicepta erstellten Impact-Jahresranking der Dax40-CEOs. Dahinter rangieren Armin Papperger und Ola Källenius.
Blume hatte im vergangenen Jahr auch in den Quartalsranglisten von Unicepta (ehemals: Prophet) die Spitzenposition belegt. Zentrale Treiber für die Aufmerksamkeit rund um den VW-Boss waren nach Angaben des Media-Intelligence-Unternehmens die krisenhafte Ausgangslage der deutschen Automobilindustrie und der Umbau des VW-Konzerns. Hinzu kam seine Doppelrolle als Vorstandschef von Volkswagen und Porsche, wobei im vierten Quartal bekannt wurde, dass Blume den Porsche-Posten zum Jahreswechsel abgeben würde. Besonders sichtbar war Blume laut Unicepta, wenn es um den Wandel zur E-Mobilität ging. Die Tagesschau berichtete, er verlange mit Blick auf das Verbrenner-Aus einen "Realitätscheck" und "flexible Übergangszeiträume", betone zugleich aber einen "klaren Fokus auf die E-Mobilität". Diese Kombination aus Pragmatismus und Zielbild habe die Debatte über Volkswagens Transformationspfad geprägt.
 
Für das CEO-Impact-Ranking, das Unicepta für die "FAS" erstellt, hat der Medienanalyse-Anbieter nach eigenen Angaben 13.206 Beiträge aus 116 deutschen und internationalen Print- und Online-Quellen ausgewertet, die zwischen Januar und Dezember 2025 erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta-"DAX-Benchmark", der die mediale Präsenz aller Dax-Konzerne und ihrer CEOs sowie Rezeptionswahrscheinlichkeit, Fokus und Tonalität der Medienberichterstattung erfasst.
 
Die mediale Präsenz von Armin Papperger, Chef des Waffenfabrikanten Rheinmetall, speist sich Unicepta zufolge aus Rekordaufträgen, Kapazitätsausbau und einer klaren strategischen Zuspitzung auf Sicherheitsprodukte. Reuters zitierte einen selbstbewussten CEO: "Rheinmetall ist erfolgreich auf seinem Weg, ein globaler Rüstungschampion zu werden." Die Linie wurde demnach von Aussagen zur Neuausrichtung des Portfolios flankiert. "Bild" berichtete, Papperger rechne damit, "2030 werden die Nato-Staaten nicht 100 Prozent da sein, wo sie sein wollen". Und ergänzte, man sei "bereit zum Verkauf des zivilen Geschäfts im ersten oder zweiten Quartal nächsten Jahres". Das Zusammenspiel aus anhaltender Nachfrage, Skalierung und Portfoliofokussierung erkläre Pappergers hohe Sichtbarkeit im Jahresverlauf.
 
Ola Källenius zeigte sich im Interview mit dem "Spiegel"  zum Standort Deutschland positiv gestimmt und betonte die Rolle der Politik, den Mobilitätswandel gestalten zu lassen. "Ich sehe im Koalitionsvertrag sehr viel Ermutigendes, vor allem aber eines: einen Fokus auf Wachstum als Grundvoraussetzung für alles, was wir tun wollen. Das ist sehr positiv." Die Sichtbarkeit des CEO von Mercedes-Benz speiste sich 2025 nach Unicepta-Angaben vor allem aus der Regulierungs- und Transformationsdebatte. Der "Focus" zitierte ihn: "Wir müssen sehen, wie wir die Regularien pragmatisch anpassen, um drei Dinge zu erreichen: die Dekarbonisierung, die Wirtschaftskraft – und die Vernetzung." Den Realitätscheck zum Verbrenner-Aus setzte er dann aber in "USA Today": "Wir müssen uns der Realität stellen. Sonst rasen wir mit voller Geschwindigkeit auf eine Wand zu."
 
Zu den Top Ten im Unicepta-Ranking zählen zudem Christian Sewing (Deutsche Bank) auf Platz vier, Oliver Zipse (BMW) auf Rang fünf, Roland Busch (Siemens/6), Christian Klein (SAP/7), Guillaume Faury (Airbus/8), Bill Anderson (Bayer/9) und Bjørn Gulden (Adidas/10).
 
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