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News / Leser bleiben weitestgehend passiv
12.05.2015   News
Leser bleiben weitestgehend passiv
 
Ob gedruckt oder digital - Der Stellenwert der Mitarbeiterzeitschrift ist unverändert hoch. 33,3 Prozent der Kommunikatoren hält sie gar für das wichtigste Instrument der internen Kommunikation. Die Möglichkeiten der Interaktion lassen die Leser jedoch meist ungenutzt. Nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Teilnehmer an der Studie "Die Zukunft der Mitarbeiterzeitung" 2015 schreibt den angebotenen Feedback-Elementen eine mäßige bis intensive Nutzung zu.

Ausnahme ist das Gewinnspiel, dem Kommunikationsleute eine intensive bis mäßige Nutzung in Print- und Online-Medien von etwa 70 Prozent zuschreiben. Womöglich ein Grund dafür, warum in gedruckten Medien im Vergleich zum vergangenem Jahr deutlich mehr Gewinnspiele umgesetzt werden (Steigerung von 58 auf 70,4 Prozent). Dagegen ist die Bedeutung von Umfragen von 32,5 auf 20,4 Prozent gesunken. Im Online-Bereich fällt auf, dass die Nutzung des Angebots "Autorenkontakt" in digitalen Mitarbeiterzeitungen etwa gleich hoch ist wie 2014 (44,4 zu 49,2 Prozent), die positive Akzeptanz jedoch um mehr als zehn Prozent gesunken ist (von 33,4 auf 19,2 Prozent).

Für ihre Online-Studie haben die Agentur Kuhn, Kammann & Kuhn und die SCM - School for Communication and Management 172 Kommunikatoren aus Unternehmen in Deutschland befragt. Demnach bringen neun von zehn Unternehmen eine Mitarbeiterzeitung heraus. Davon verfügen wiederum 90 Prozent über eine gedruckte Publikation. Der Umfang beträgt durchschnittlich zwölf bis 28 Seiten, die Kosten liegen in zwei Dritteln der Fälle unter 50.000 Euro - inklusive Fremdkosten, exklusive interne Personalkosten.

60,2 Prozent der Befragten stellen die Mitarbeiterzeitung als statisches PDF zur Verfügung, nur 4,2 Prozent als "Web-App, auch von extern abrufbar". Der Mobile-Trend scheint der Studie zufolge jedoch nicht aufzuhalten zu sein: 81,1 Prozent (2014: 69,4 Prozent) der Umfrageteilnehmer setzen in Zukunft auf mobile Magazin-Apps. Die gleiche Menge (2014: 86 Prozent) glaubt an das im Intranet angebotene Online-Magazin.

Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung.
 

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