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News / 199,20 Euro sollen Ausnahme bleiben
Ulrich Marseille. Foto: Kress.de
30.04.2015   News
199,20 Euro sollen Ausnahme bleiben
 
Für eine "Spiegel"-Anfrage haben die Marseille-Kliniken einen Kostenvoranschlag über 199,20 Euro erstellt. Die Erhebung einer solchen Gebühr soll ein Sonderfall bleiben. Das hat Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende des Pflegeheimbetreibers, Ulrich Marseille (Foto), gegenüber Kress.de versichert. Nach dem Grund für die PR-Gebühr befragt, antwortete Marseille mit der Gegenfrage: "Warum sollen wir Fragen beantworten, die uns nicht betreffen, uns aber Arbeit machen? Und warum sollen wir das umsonst machen?"

Allerdings machte der Hamburger Unternehmer auch deutlich, dass er der "Spiegel"-Berichterstattung gegenüber kritisch eingestellt ist. "Ich wehre mich gegen den Ausschnittsjournalismus des ,Spiegel'", so Marseille. Das Nachrichtenmagazin hatte neun Fragen gestellt, bei denen es darum ging, ob er die Kaution für Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff geleistet habe. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" stellte er klar, dass er sich an der Kaution nicht beteiligt habe.

Die Gebühr, die für Diskussionsstoff gesorgt hat, setzt sich laut Kress.de aus folgenden Aufwandsposten zusammen: dreistündige Recherche eines Sachbearbeiters, Überprüfung der Recherche durch einen "Abschnittsleiter", 20 Euro "Schreibgebühr" und Steuern.

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