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News / Gegen Änderungen beim Zahlungsfristengesetz
29.04.2015   News
Gegen Änderungen beim Zahlungsfristengesetz
 
IHK zu Leipzig
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig startete im Mai 2012 nach der Veröffentlichung eines Gesetzesentwurfs der Bundesregierung eine Kampagne gegen die Umsetzung einer Zahlungsverzugsrichtlinie der EU. Als bundesweiter Vorreiter setzte sie sich als Interessensvertreter der Wirtschaft zwei Jahre dafür ein, dass die 30-Tage-Zahlungsfrist für alle Verträge beibehalten und nicht auf 60 Tage aufgeweicht wird. Durch offene Briefe, Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und mediale Berichterstattung konnten politische Entscheidungsträger für das Anliegen der IHK zu Leipzig sensibilisiert werden. Im Juni 2014 erreichte die Kampagne mit der Einladung vor den Bundestagsausschuss für Recht und Verbraucherschutz ihren Höhepunkt: Erstmals konnte ein Vertreter einer regionalen IHK die Position der Wirtschaft zu diesem Gesetzesentwurf den Bundestagsabgeordneten darlegen. Im Juli 2014 beschloss der Bundestag das Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr, mit dem die Zahlungsfrist von 30 Tagen zur Regel wurde. Mit diesem Ergebnis hat die IHK zu Leipzig für circa 90 Prozent aller Verträge im Geschäftsverkehr das angestrebte Ziel erreicht.

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