Unter der Überschrift "Equal Care" bietet Ketchum Germany acht Wochen Elternzeit bei vollem Gehalt für alle Beschäftigten an. Personalchefin Tabea Fesser sieht darin einen Beitrag für Chancengerechtigkeit und -gleichheit.
Frauen bekommen während der Mutterschutzfrist, die normalerweise acht Wochen nach der Geburt endet, einen Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld, der den Verdienstausfall ausgleichen soll, der ihnen während der Frist, also während des gesetzlichen Berufsverbots, entsteht. Bei Ketchum sollen nun auch Väter und gleichgeschlechtliche Partner, die Eltern werden, sowie die Mitarbeitenden, die ein Kind als Pflege- oder Adoptiveltern betreuen, einen Zuschusses bekommen.
Denn: Einen "Vaterschutz" gibt es hierzulande in der Form nicht. Der Vater kann allerdings Elternzeit beantragen und Elterngeld beziehen. Dieses gesetzliche Elterngeld stockt Ketchum jetzt für acht Wochen bis zum regulären Gehalt auf – nicht nur für Väter. "Wir möchten hier ganz bewusst alle ansprechen, Väter und Partner:innen, die Eltern werden, sowie die Mitarbeitenden, die als Pflege- oder Adoptiveltern Verantwortung für die Betreuung eines Kindes übernehmen", teilt Tabea Fesser, Chief People Officer bei Ketchum Germany, mit.
Ketchum will mit der Regelung nach eigenen Angaben ein Signal in Richtung Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz setzen. Durch die geschlechtsneutrale voll bezahlte Elternzeit würden alle Unterstützung und finanzielle Sicherheit erhalten, um sich ihrer Elternschaft zu widmen.
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