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Fin Stempel (Foto: privat)
25.11.2023   30u30
"Wichtig ist, dass Ambition anerkannt wird"
Runde elf unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Fin Stempel vom Investment-Start-up Raisin.
Eigentlich wollte Fin Stempel bei dem Fintech Deposit Solutions als Werkstudent reinschnuppern. Mit seiner Einstellung und seiner Leistung übertraf er die Erwartungen seines damaligen Chefs Attila Rosenbaum so deutlich, dass dieser ihn nach kurzer Zeit zum Junior beförderte und fest einstellte – noch vor Abschluss des Studiums.

Nach dem Zusammenschluss von Deposit Solutions und Raisin baute Stempel dort den Bereich Public Affairs mit auf, betreute ihn teilweise sogar allein. Als Pressesprecher hat der 26-Jährige sein Unternehmen erfolgreich in reichweitenstarken TV- und Printmedien platziert. "Mir macht der Job besonders Spaß, wenn man auch mal gegen die Zeit arbeiten muss", sagt Stempel.


Fin Stempel im #30u30-Fragebogen

Ein Top-Arbeitgeber muss ... ständig fördern, regelmäßig fordern und für gute Rahmenbedingungen sorgen. Wichtig ist, dass Ambition anerkannt wird. Für mich persönlich zeichnet sich ein Top-Arbeitgeber auch dadurch aus, dass den eigenen Ideen auch über die eigene Funktion hinaus Raum gegeben wird.

Ein guter Rat war, dass die aktive Entscheidung, nicht zu kommunizieren, oft sinnvoller ist, als darüber nachzudenken, wie man kommuniziert.

Ich bin stolz darauf, dass ich mein Unternehmen ins Fernsehen gebracht habe, maßgeblich mehrere Studien vorangetrieben habe, in allen großen Wirtschaftsmedien Platzierungen erreichen konnte, an mehreren Positions-, Forderungs- und Impulspapieren mitgewirkt habe und in wenigen Berufsjahren umfangreiche Kompetenzen und ein breites Verständnis von den verschiedenen Kommunikationsdisziplinen aufgebaut habe.

Mein Vorbild in der Kommunikation ist … keine Einzelperson. Mich faszinieren Rhetoriker*innen, die sich vor allem in spontanen Kommunikationssituationen durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Auch finde ich, dass sich sehr gute Kommunikation durch eine gute Beobachtungsgabe und strategisches Denken auszeichnet. Wie ich Kommunikation gestalte, ist durch Kolleginnen und Kollegen geprägt, die Kommunikation für sich individuell begriffen und sehr unterschiedlich gedacht haben. Das Handwerkszeug habe ich von Attila Rosenbaum (Head of Corporate Affairs bei Barclays) gelernt. Aber auch Klaus Hermann (ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der "Passauer Neuen Presse"), Muhammad Iqbal (PR Lead Dastgyr) und Tarek El-Noshokathy (Senior Director Public Affairs bei Essity) waren für mein heutiges Verständnis von Kommunikation beziehungsweise PR und PA bedeutend.

Mein größter Antrieb ist, mich in einem schnellen, facettenreichen und spannenden Arbeitsumfeld auch über meinen Aufgabenbereich hinaus stets weiterzuentwickeln.


Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report
 
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