Runde elf unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Helena Schad von Nwtn/Uhlala.
Helena Schad setzt sich für die Sichtbarkeit und die Rechte queerer Menschen in der Arbeitswelt ein. Sie hat das Karrierenetzwerk "Proudr" der Berliner Uhlala Group mit aufgebaut, einer Initiative und Beratung, die sich für Sichtbarkeit und Empowerment der LGBTIQ+-Community engagiert. Mittlerweile hat sie die Projektleitung inne.
50 Prozent arbeitet Schad dafür bei der Uhlala Group, außerdem ist sie seit August 2022 als Content Editor bei der Agentur Nwtn tätig. Zudem ist Schad als freiberufliche Storytellerin und Copywriterin unterwegs. In ihrer Nominierung wird sie als Horizonterweiterin beschrieben: Die Horizonte der 28-Jährigen seien divers, queer, manchmal riskant – aber immer relevant.
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Helena Schad im #30u30-Fragebogen
Ein Top-Arbeitgeber muss ... Wertschätzung zeigen und einen Raum schaffen, in dem Kreativität und Ideen wachsen können. Dafür ist es entscheidend, dass Arbeitgeber Diversität und Inklusion nicht nur als Buzzword verwenden, sondern eine Kultur fördern, in der die Individualität jedes Einzelnen nicht nur toleriert, sondern gefeiert wird. Dies erfordert innovative Denkweisen, den Abbau verschiedener Barrieren und die aktive Förderung von Vielfalt. Indem Arbeitgeber die Einzigartigkeit jedes Mitarbeitenden würdigen, schaffen sie eine Arbeitsumgebung, in der Ideen gedeihen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht wird.
Ein guter Rat war: Arbeite nicht dort, wo man dich toleriert, sondern dort, wo du gefeiert wirst.
Ich bin stolz auf ... meine Mitarbeit an verschiedenen Projekten, darunter die PR-Kampagne für den Launch der Dating-App Hinge auf dem deutschen Markt, der Aufbau des ersten deutschlandweiten queeren Karrierenetzwerk-Events in ganz Deutschland (Proudr LGBTIQ+ After Work), und auf meine Mitarbeit an "Kiki in New York" für Kaufland.
Mein Vorbild in der Kommunikation ist ... Roy Wadia. Er ist ein Veteran der Kommunikationsbranche und hat die Kommunikation über AIDS und HIV maßgeblich vorangetrieben. Ebenso würde ich Lisa Eppel und Isabel Gabor nennen, die sich mit dem AdGirls Club gegen Sexismus in der Agenturwelt einsetzten.
Mein größter Antrieb ist, durch Kommunikation Sichtbarkeit zu schaffen und Veränderung zu bewirken.
Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report
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