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News / Ein Drittel der GWA-Agenturen verzeichnet Budget-Cuts oder -Freezes
GWA-Chefin Larissa Pohl (Foto: Cecil Arp)
21.11.2022   News
Ein Drittel der GWA-Agenturen verzeichnet Budget-Cuts oder -Freezes
Laut einer Online-Umfrage des von Larissa Pohl geführten Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA) zu den Geschäftserwartungen ihrer Mitglieder sehen sich 78 Prozent der 72 Umfrageteilnehmer mit konkreten oder angekündigten Budgetkürzungen seitens ihrer Kunden konfrontiert.
Zum Zeitpunkt der Befragung im vergangenen Oktober erwartete die Hälfte der GWA-Agenturen eine stagnierende Geschäftsentwicklung in den kommenden drei Monaten. Mit Ausblick auf das kommende Jahr fällt die Prognose der Kommunikationsdienstleister pessimistischer aus: Etwa ein Drittel der Befragten geht von einer eher schwierigen Geschäftsentwicklung voraus. Dem GWA gehören unter anderen Achtung, Ballhaus West, Fischer-Appelt, Markenzeichen und Segmenta an.

Trotz der gedämpften Erwartungen wollen 70 Prozent der teilnehmenden Agenturen ihren Personalbestand und ihre Personalkosten nicht reduzieren. 84,9 Prozent wollen auch nicht bei Aus- und Weiterbildung kürzen. Eher sollen Büro- und Raumkosten (50,7%) sowie Energiekosten (49,3%) und andere Kosten weiter reduziert werden. "Es wird deutlich, dass Agenturen ihre Mitarbeitenden als kostbarstes und zu schützendes Gut betrachten und die Branche ein ‚Markt der Mitarbeitenden‘ ist. Kunden sollten daher ihren Agenturen ermöglichen, diese auch in schwierigen Zeiten zu halten", kommentiert GWA-Präsidentin Larissa Pohl die Umfrageergebnisse in einer Mitteilung.

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