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News / "Überbewertet ist, für wirklich alles einen Video-Call einzustellen"
Katharina Klahold
10.10.2022   30u30
"Überbewertet ist, für wirklich alles einen Video-Call einzustellen"
Zehnte Runde unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Katharina Klahold von H/Advisors Deekeling Arndt.
Katharina Klahold machte schon im Studium auf sich aufmerksam. Sie engagierte sich im Vorstand der Studierenden-Initiativen Campus Relations in Münster und PRSH in Hannover. Ihre Masterarbeit zu den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Kommunikation wurde mit 1,0 benotet und mit dem Wissenschaftspreis der DPRG ausgezeichnet.

Nach ihrem Abschluss stieg die heute 28-Jährige als Associate bei Deekeling Arndt ein, zwei Jahre später wurde sie dort zur Consultant befördert. Bei H/Advisors Deekeling Arndt beschäftigt Klahold sich mit Change, Führung, Umstrukturierungen, Strategievermittlung und Reputation. Besonders gut kennt sie sich mit Social Media aus, berät dazu im Bereich der CEO-Kommunikation. Agenturintern hat sie auch ein gut besuchtes Lern- und Austausch-Format zu Social Media aufgebaut.
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Katharina Klahold im #30u30-Fragebogen

Stolz bin ich auf … meine Resilienz. Gerade in den heutigen Zeiten, wo eine Krise die nächste jagt, ist es wichtig, gelassen zu bleiben. Ich glaube, darauf kann jeder von uns stolz sein.

Im Jahr 2033 werde ich ... (fast) vollständig technologie- und datenbasiert arbeiten und damit mehr Zeit für Konzeption und Strategie haben. Zwar nutzen wir heutzutage schon viele Tools, aber in elf Jahren werden wir sicherlich ganz andere Möglichkeiten haben.  

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... der Einsatz von Daten und KI. Und das sage ich nicht nur, weil ich vor Jahren meine Masterarbeit zu diesem Thema geschrieben habe. Sie werden perspektivisch große Auswirkungen auf unsere tagtägliche (Zusammen-)Arbeit haben und sie im positiven Sinne verändern. Außerdem wichtig: Die Verschmelzung von interner und externer Kommunikation.

Völlig überbewertet ist ... Ellenbogenkultur, jeden Hype mitzunehmen oder für wirklich alles einen Video-Call einzustellen, auch wenn es eine Mail hätte sein können.

Ein Top-Arbeitgeber muss ... die Stärken seiner Mitarbeiter:innen erkennen und fördern, auf ihre Bedürfnisse und Wünsche flexibel, empathisch und individuell eingehen und ihre Meinungen wertschätzen. Vor allem letzteres schätze ich sehr bei DAA. Auch wichtig: Alles zur Verfügung zu haben, was man braucht, um gute Arbeit zu leisten. Egal, ob es um die Ausstattung, den Kaffee oder Austausch und Weiterentwicklung geht.

Meine Mentorinnen/Förderer sind ... bei DAA unter anderen meine Kollegin Julika Benz, die mich bei dem Erreichen meiner Ziele und meiner persönlichen Weiterentwicklung unterstützt. Auf der anderen Seite zähle ich aber auch die beiden Studierendeninitiativen Campus Relations in Münster und den PRSH in Hannover und das Netzwerk, das hinter beiden liegt, als Förderer, von denen ich heute noch profitiere.

Ein guter Rat war: Im Beruf: Andere kochen auch nur mit Wasser. Im Privaten: Es ist okay, ein oder auch drei neue Bücher zu kaufen, auch wenn zuhause noch zehn andere ungelesen auf dem Stapel liegen.

Ein Vorbild in der Kommunikation ist … gerade Robert Habeck. Transparente, offene, erklärende und damit gute Kommunikation ist in Krisenzeiten essenziell und führt dazu, Politikverdrossenheit entgegenzusteuern. In der Kommunikation im klassischen Sinne eigentlich jede:r, der/die seinen oder ihren eigenen Weg geht und gefunden hat. Und meine Kolleg:innen, die mich jeden Tag aufs Neue mit kreativen Lösungen für unterschiedlichste komplexe kommunikative Herausforderungen und ihr Engagement beindrucken.

New Work bedeutet für mich, Dinge einfach mal anders zu machen und bewusst neue Wege zu gehen. Das geht von Flexibilität bezüglich Arbeitszeit und -ort über den Einsatz kreativer Lösungsmethoden und einem effektiven Wissensaustausch bis hin zur Auflösung von starren Hierarchien.

Meine Generation an Kommunikator:innen unterscheidet sich von bisherigen Generationen, weil ... sie zumindest in Teilen ein anderes Verständnis von Kommunikation hat. Auch der Hintergrund ist dafür entscheidend. Die "alten" Generationen kommen zum Beispiel in großen Teilen aus dem Journalismus, meine aus PR- und Kommunikationsstudiengängen. Dazu kommt das Großwerden mit Sozialen Medien. Beides führt zu einem anderen Blickwinkel auf Probleme und ihre Lösungen. Aber ganz ehrlich: Gerade dieses Zusammenspiel der verschiedenen Blickwinkel bereichert jedes Team.
 
Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report


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