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News / "Wir stellen die gesellschaftliche Wirkung unserer Arbeit in den Mittelpunkt"
Clara Fischer (Foto: Malena Prax)
26.09.2022   30u30
"Wir stellen die gesellschaftliche Wirkung unserer Arbeit in den Mittelpunkt"
Zehnte Runde unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Clara Fischer vom Apotheken-Dienstleister Noventi Health.
Clara Fischer lernte die Basis als Kommunikationsstudentin in Passau und Hohenheim, wo sie die Studierendeninitiative Priho vorantrieb. Bis heute gehört sie dem Beirat an. In München, wo sie als Trainee bei der Agentur LHLK eingestiegen war, gehört die 29-Jährige zum Gründungsteam des Netzwerkformats PRost.

Kolleginnen und Kollegen schätzen ihren Teamgeist und ihre Authentizität. Sie übernehme schnell Führung und Verantwortung, verstehe es aber ebenso, sich Grenzen zu setzen. Mit Anspruch, Fachwissen und Drive stieg Fischer in nur zwei Jahren von der Trainee zur Beraterin und zur Projektleiterin Corporate Communications auf. Im August wechselt sie als Managerin Internal Communications zu dem Münchner Unternehmen Noventi Health.
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Clara Fischer im #30u30-Fragebogen

Stolz bin ich auf ...
meinen ganz persönlichen (Karriere-)Weg und darauf, dass ich zunehmend lerne, auf meine Bedürfnisse zu hören und die "People Pleaserin" in mir Stück für Stück abzuschalten.  

Im Jahr 2033 werde ich ... hoffentlich mal in Deutschland und mal remote aus dem Ausland arbeiten und weiter wirkungsvolle Kommunikation mit tollen Menschen umsetzen. Vielleicht bin ich aber auch auf Weltreise, selbstständige Café-Besitzerin, Tauchlehrerin oder Coachin. Oder alles zusammen.

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... der neu gewonnene Fokus von Unternehmen auf die interne Kommunikation. Sei es um die Kultur im Unternehmen zu fördern, Mitarbeiter:innen auf die Transformationsreise mitzunehmen, Talente zu halten oder neue zu gewinnen.

Völlig überbewertet ist, an fixen Arbeitszeiten und der 40-Stunden-Woche festzuhalten. Wir arbeiten nicht besser, nur weil wir zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sind. Die Pandemie hat gezeigt, wie erfolgreich die Arbeitswelt auch jenseits der Unternehmenswände funktionieren kann. Ich hoffe sehr, dass das Vertrauen in die Arbeitnehmenden auch in Zukunft weiter wächst und individuelle Arbeitsmodelle zur Regel werden.

Ein Top-Arbeitgeber muss ... zuhören, flexibel auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter:innen reagieren, Entwicklungsperspektiven bieten und mindestens genauso viele Ressourcen in den Erhalt von Talenten stecken wie ins Recruiting.

Meine Mentorinnen/Förderer: Jan Manz, der mich bei LHLK ab dem ersten Tag begleitet und mich immer dazu ermutigt hat, unbequem zu sein. Meine Kolleg:innen Diana Sali und Quirin Löffelmeier, die mit mir bei LHLK durch dick und dünn im Berater:innen-Alltag gegangen sind. Und Christine Sing, die mir gezeigt hat, dass es sich lohnt, sich den eigenen Ängsten zu stellen, und dass Spaß an der Sache so viel wichtiger ist als das perfekte Ergebnis.

Ein guter Rat war, öfter mal tief durchzuatmen und das Leben für mich arbeiten zu lassen. In einem Umfeld voller ambitionierter Menschen, bei hohen äußeren Erwartungen und inneren Ansprüchen fällt es manchmal schwer innezuhalten. Dabei ist genau das der Schlüssel, um Knoten zu lösen und die individuell richtige Abzweigung im Leben zu nehmen.  

Ein Vorbild in der Kommunikation ist … jede Person, die mit einer klaren Haltung kommuniziert und sich traut, Neues auszuprobieren, und gleichzeitig den Mut hat, auch mal Nein zu sagen.

New Work bedeutet für mich, gewohnte Strukturen, Hierarchien und Verhaltensweisen aufzubrechen und gemeinsam neue Wege zu finden. Sei es bezüglich der Arbeitszeit, dem Ort, der (Führungs-)Kultur oder der Zusammenarbeit.   

Meine Generation an Kommunikator:innen unterscheidet sich von bisherigen Generationen, weil ... wir den persönlichen Sinn und die gesellschaftliche Wirkung unserer Arbeit in den Mittelpunkt stellen.
 
Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report


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