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(Grafik: "Cision State of the Media Deutschland 2022")
15.09.2022   News
Journalisten können auf Nachfassaktionen verzichten
Mehr als die Hälfte der Journalisten in Deutschland wünscht sich, dass PR-Leute sie nach dem Versand von Themenvorschlägen nicht noch mal dazu kontaktieren. Das geht aus dem "State of the Media Report 2022 Deutschland" von Cision hervor.
An der Befragung durch den PR-Software-Anbieter zwischen Januar und Februar dieses Jahres nahmen insgesamt 606 Journalisten aus Deutschland teil. Auf die Frage, wie oft PR-Schaffende nachfassen sollten, gaben 56 Prozent der Umfrageteilnehmer "nie" an. 38,6 Prozent stimmten für "nicht mehr als einmal" und 5,7 Prozent für "nicht öfter als zweimal". 46,6 Prozent gaben sogar an, dass sie wiederholtes Nachfassen dazu veranlasse, PR-Personen zu blockieren oder sie auf die "Nicht anrufen"-Liste zu setzen.

Bei der Frage, ob PR-Fachleute die Journalisten über Social Media kontaktieren sollten, gehen die Meinungen der Befragten weit auseinander. Mit 20,3 Prozent hält fast ein Viertel der Befragten dies für akzeptabel. 41,1 Prozent sagen hingegen ausdrücklich, dass sie es nicht bevorzugen und überhaupt nicht mögen. Immerhin 24,7 Prozent sind offen für Pitch-Anfragen über Soziale Netzwerke und geben an, es komme auf den Ansatz an.

Ein weiteres Ergebnis: 81,6 Prozent der befragten Journalisten wünschen Inhalte von Unternehmen und PR-Profis in Form von Pressemitteilungen. Damit ist die Pressemitteilung Spitzenreiter vor Forschungsberichten und Studien (69,3%) sowie Veranstaltungseinladungen (66,4%).

Der Report steht auf der Online-Präsenz von Cision Germany zum kostenlosen Download zur Verfügung.


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