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GWA-Chefin Larissa Pohl (Foto: Cecil Arp)
11.01.2022   News
Agenturen schlagen Alarm: Arbeitskräfte dringend gesucht
Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) unter Führung von Präsidentin Larissa Pohl ist alarmiert: Eine Umfrage unter den Mitgliedern ergab, dass aktuell knapp 1.500 Stellen unbesetzt sind.
Für das laufende Jahr gehen die an der Umfrage beteiligten Agenturen davon aus, dass noch einmal zusätzlich etwas mehr als 2.000 Positionen zu besetzen sein werden. Bei den Tätigkeitsfeldern, in denen der Mangel am größten sind, handelt es sich in absteigender Rangfolge um Beratung, Technologie & Programmierung, Digitale Kommunikation, Projektmanagement und Konzeption. Der GWA fürchtet, dass in der Agenturszene insgesamt tausende, wenn nicht mehr als zehntausend Beschäftigte fehlen.

Der GWA will nun gegensteuern. "Dies ist die augenblicklich größte gemeinsame Herausforderung der Agenturen in Deutschland", lässt Präsidentin Larissa Pohl in einer Mitteilung verlauten. "Für uns hat das Problem daher höchste Priorität, und wir gehen es im Rahmen einer Offensive an – mit kurz-, mittel- und langfristig wirkenden Aktivitäten."
 
Aufgabe ist es laut GWA-Präsidum jetzt, Mitarbeitende zu halten und um Arbeitskräfte zu werben. Dabei werde nicht nur um Nachwuchs geworben, sondern unter anderen auch um Mitarbeiter 50+, Elternzeitrückkehrer, ehemalige Agenturmitarbeitende, Arbeitnehmer anderer Branchen und Fachkräfte aus dem Ausland.
 
An der Umfrage zum Jahreswechsel haben sich 85 der etwa 130 Mitgliedsagenturen beteiligt.
 
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