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05.02.2015   News
Szene unten
 
Herr Weis, welche Rolle spielt Diversity Managment aus Ihrer Sicht für potenzielle Bewerber bei der Commerzbank?
Als Sprecher von Arco erreichen mich hin und wieder Mails von potenziellen Bewerbern, die explizit nach dem Klima in der Commerzbank fragen. Also, ob ein Outing ein Problem darstellt und wie die Haltung der Bank zu diesem Thema ist. Dass dies ein wichtiges Thema ist, zeigt auch, dass an der Karrieremesse Sticks & Stones im letzten Jahr über 3.000 Besucher aus ganz Deutschland teilnahmen. Die Messe richtet sich an homosexuelle, aber auch an heterosexuelle Bewerber, die Arbeitgeber suchen, die ein aktives Diversity Management nicht nur haben, sondern auch leben.

Arco gibt es seit 2002. Was hat sich zum Thema Diversity bis heute verändert?
Arco ist inzwischen eines von insgesamt sieben Mitarbeiter-Netzwerken der Commerzbank. Der Diversity-Ansatz ist heute viel breiter und nicht mehr allein auf die Themen Frauen und Chancengleichheit fokussiert. Die Commerzbank gehört hier zu den Vorreitern. An dieser Entwicklung hat auch die Kommunikation einen elementaren Anteil. Sie trägt Themen in das Unternehmen hinein, klärt auf, informiert und stellt das Thema nach außen dar. Die Netzwerke sind wichtig, weil sie eine Bottom-Up-Strategie möglich machen, die essentiell für die Akzeptanz bei den Mitarbeitern ist. Aber auch Top-Down findet das Thema große Unterstützung.

Inwiefern hat Arco eine eigene Stimme?
Wir sehen uns als Teil der Commerzbank und möchten nach außen auch so wahrgenommen werden. Wir arbeiten eng mit der externen Konzernkommunikation zusammen. Deren professionelle Unterstützung ist für uns wichtig. Intern haben wir einen eigenen Kommunikationsbereich im Intranet. Den nutzen wir, um unsere Netzwerksarbeit zu dokumentieren, zur Mitgliedergewinnung und Information aller Mitarbeiter.

Christian D. Weis ist Sprecher des Netzwerks Arco - Netzwerk für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (GLBT) bei der Commerzbank

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