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News / "Tina Müller steht für mich für Aufbruch und Machen"
Nadine Müller
31.10.2021   30u30
"Tina Müller steht für mich für Aufbruch und Machen"
Neunte Runde unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Nadine Müller von Jung von Matt.
Nadine Müllers Masterarbeit soll es bis auf den Schreibtisch des Bundesvorstands der CDU geschafft haben – auf Anfrage der Partei. Thema: Was kann sich die Politik bei Influencerinnen und Influencern abschauen, um die Generation Z zu erreichen? Die 28-Jährige lieferte nicht nur theoretische Antworten, sondern entwickelte einen ganzen Praxis-Leitfaden.

Ihren Master schloss sie als Jahrgangs-Beste ab. Bei ihrem heutigen Arbeitgeber Jung von Matt liegen die Schwerpunkte der Strategin auf Social Media und Influencer Marketing. Zuvor arbeitete Müller etwa viereinhalb Jahre für Fischer-Appelt und davor bei Interone. Als zweitälteste von vier Schwestern sieht sie sich selbst als "die mit dem verrückten Humor und den noch verrückteren Outfits".
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Nadine Müller im #30u30-Fragebogen
 
Stolz bin ich auf ... auf mein Durchhaltevermögen und meinen Willen, im Kopf immer noch ein Stück weiterzukommen. Besonders belohnt wurden diese beiden Eigenschaften während meines Bachelor- und Masterstudiums. Meine Bachelorarbeit hat es zu einer Veröffentlichung geschafft. Mein Vollzeit Masterstudium habe ich neben der Arbeit bei Fischer-Appelt absolviert und als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Die Kirsche auf der Torte war die Anfrage vom CDU Bundesvorstand nach meiner Abschlussarbeit. Ich bin auch stolz auf meine Marathonbestzeit von 3:30:39.
 
Im Jahr 2030 werde ich ... hoffentlich immer noch rennen wie eine Bekloppte. Und natürlich auch in meiner Karriere auf Vollgas drücken. Ich möchte als starke Frau Zeichen setzen. Mein Ziel ist es, in einer Führungsposition nicht nur die Welt der Kommunikation mitzugestalten, sondern auch als Mentor für junge Talente und Teams meinen Beitrag leisten. Denn für mich fängt Kommunikation im Team an und gewinnt auch nur als Team.

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... der kreative Umgang mit Daten. Für viele sind Datenpunkte was für Nerds, aber eigentlich sind sie die Einflugschneise für antizipierte und menschennahe Kommunikation. Noch nie zuvor konnte kommunikation so gezielt auf die Bedürfnisse von Zielgruppen antworten wie heute.

Völlig überbewertet ist es, Leistungen in einem Notensystem zu bewerten. Das gilt vor allem für Mitarbeiter-Feedbackbögen - Ein Notensystem finde ich da total überbewertet.


Ein Top Arbeitgeber muss ... seinen Mitarbeiter:innen Flexibilität und Freiheiten einräumen. Diese Freiräume, gepaart mit einer gesunden Feedbackkultur über alle Hierarchiestufen hinweg, sind meiner Meinung nach Sprungbretter für eine nachhaltige persönliche Entwicklung der Mitarbeiter.

Meine Mentorinnen/Förderer sind ... Eugenia Lagemann und Eileen Piskorz.

Ein guter Rat war ... und diesen habe ich an meinem ersten Tag in der Werbebranche gelernt: Wer liest, der bleibt!

Ein Vorbild in der Kommunikation ist ... Tina Müller, weil sie als Frau in einer Top-Funktion im Marketing immer wieder neu denkt und Kampagnen ermöglicht, die bahnbrechend sind. Tina Müller steht für mich für Aufbruch und Machen.

Meine Lehre aus der Corona-Krise ist,dass es sehr wichtig ist, seine Verbündeten zu haben, die dich immer wieder hochholen und bei denen man sich auch mal auskotzen kann. In Kontakt bleiben und sich gegenseitig stark machen - auch digital!
 
Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report.


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