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30.01.2015   News
Hirschen stemmen den Stromtrassenbau
 
Der Netzausbau, einer der Eckpfeiler der Energiewende, ist ein umstrittenes Thema. Die Problematik kennt Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel auch aus dem eigenen Wahlkreis. Um die Akzeptanz für den Ausbau der Energieinfrastruktur zu erhöhen, hat der Minister jetzt einen Kommunikationsetat an die Hirschen Group, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und mehrere Online-Dialogagenturen vergeben.

"Während eine große Mehrheit die Energiewende grundsätzlich befürwortet, fehlt es bei den hierfür notwendigen Maßnahmen, zum Beispiel im Bereich der Infrastruktur, häufig noch an Akzeptanz oder ausreichend sachlicher Information", teilt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit. Gemeint sind mit den Maßnahmen etwa Stromtrassen und Pumpspeicherwerke. Den Dialog mit den potenziell betroffenen Bürgern will das BMWi jetzt direkt vor Ort, wo "besonders hohes Konfliktpotenzial und damit besonders großer zu erwartender Kommunikations- und Diskussionsbedarf" besteht, ankurbeln.

Deshalb kommen die Hirschen mit ihrer Beratungsfirma 365 Sherpas zum Zug. Ihr Auftrag ist auf drei Jahre angelegt, mit Option auf Verlängerung, und in etwa zehn Millionen Euro schwer. Er dreht sich nicht um eine Kampagne, sondern um ein Kommunikationsprogramm, dass von den jeweiligen Situationen und Planungsstadien an den "Hotspots" abhängt. Maßgeschneiderte Dialogangobte also, auch via Internet.

Die Hirschen hatten bereits Mitte vergangenen Jahres ergo Kommunikation als Rahmenvertragsagentur für die Gestaltung crossmedialer Kampagnen beim BMWi abgelöst.

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