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News / Studie: Marketing und PR spannen zusammen
(Foto: News Aktuell /John T/Unsplash)
24.06.2021   News
Studie: Marketing und PR spannen zusammen
Immer mehr Unternehmen verbinden die Disziplinen Marketing und PR in einer Abteilung. Das ist eines der Ergebnisse des Trendreport 2021 von News Aktuell.
In 55 Prozent der Unternehmen arbeiten heute Marketing und PR gemeinsam in einer Abteilung. In zwei Jahren werden es dem Report zufolge 58 Prozent sein. In etwa jedem vierten Fall gibt es zwar aktuell noch eine Abgrenzung der Tätigkeitsfelder, allerdings mit enger Zusammenarbeit, etwa zu bestimmten Projekten oder Kampagnen (28%). Auch hier wird in zwei Jahren eine leichte Steigerung auf 30 Prozent erwartet. Lediglich 13 Prozent der Befragten geben an, dass beide Abteilungen größtenteils unabhängig voneinander arbeiten. Nur ein Prozent organisiert PR und Marketing noch komplett voneinander getrennt.

Für ihren Trendreport hat die dpa-Tochter News Aktuell gemeinsam mit der Agentur Faktenkontor PR-Fachleute aus Deutschland und der Schweiz befragt. An der Online-Umfrage im Februar dieses Jahres nahmen 539 Fach- und Führungskräfte aus der PR teil. Weitere Ergebnisse:

Owned Media sind und bleiben laut Trendreport auch künftig die wichtigsten Kanäle für die Unternehmenskommunikation. Im PESO-Mix haben Owned Media mit 44 Prozent den größten Anteil. Earned Media stehen mit 30 Prozent an zweiter Stelle. Für Owned prognostizieren die Befragten einen Verlust von drei, für Earned einen von vier Prozent. Der derzeitige Anteil bezahlter Inhalte (Paid Media) von 16 Prozent wird nach Meinung der  Befragten auf 17 Prozent steigen. Den größten Sprung machen Shared Media: von heute elf auf 16 Prozent in zwei Jahren.

Komplettes oder überwiegendes Arbeiten aus dem Home-Office ist für die wenigsten Umfrageteilnehmer die präferierte Zukunftsvorstellung. Für eine Nach-Corona-Zeit wünschen sich die meisten wieder eine teilweise Rückkehr ins Büro. Eine ausgeglichene Mischung zwischen Büro und Home-Office streben 39 Prozent an. Knapp jeder Vierte will mehr Tage im Büro als zuhause arbeiten (23%), jeder Siebte genau andersherum (14%). Jeder Fünfte wünscht sich, seinen Arbeitsort zukünftig komplett frei wählen zu können (19%). 100 Prozent Büro (3%) oder Home-Office (2%) ist aber für fast keinen die Zukunft.

Im Fokus des Trendreport unter dem Titel "Deep Transformation: Die Kommunikationsbranche im (Corona-)Umbruch" steht das Thema, inwiefern sich im Kontext des Katalysators "Corona" Kommunikationskanäle ändern und vor welchen Herausforderungen die Branche durch den Wandel der Arbeitswelt steht. Zur Studie geht es hier.


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