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News / GPRA tritt "Infodemie" entgegen
Hanning Kempe (Foto: Fleishman-Hillard)
19.04.2021   News
GPRA tritt "Infodemie" entgegen
Hanning Kempe, Präsidiumsmitglied der Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA), fordert die Branche auf, zuverlässige Quellen und Informationen rund um Covid-19 fördern.
Laut GPRA wird die Berichterstattung über die Corona-Pandemie "von erheblichen Fehlinformationen, falschen Tatsachenbehauptungen und bewussten Verzerrungen" begleitet. Dadurch werde unter anderem der Erfolg nationaler Impfkampagnen gefährdet. Um hier gegenzusteuern und zu einer Versachlichung der Debatte um die Kampagnen beizutragen, unterstützt die GPRA jetzt eine Zusammenarbeit zwischen dem Verband International Communications Consultancy Organization (ICCO) und der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA).

Ziel dieser Kooperation sei es, die Webseite der EMA sowie deren Twitter- und Linkedin-Kanäle als verlässliche Quellen und Referenzen besser bekanntzumachen. Außerdem sollen Menschen zu deren Nutzung und Verlinkung animiert werden. "Damit können wir einen Beitrag zur Eindämmung der ‚Infodemie‘ leisten, die durch falsche Informationen und bewusst gestreute Verzerrungen den Erfolg der nationalen Impfkampagnen torpediert", sagt Kempe, Chef von Fleishman-Hillard Germany und zugleich ICCO-Repräsentant für Deutschland. "Die Nutzung und der stetige Hinweis auf die zuverlässigen Quellen der EMA sind das professionelle Gebot der Stunde."

Die GPRA empfiehlt ihren Mitgliedsagenturen, die von der ICCO bereitgestellte digitale Karte "Support Reliable Vaccination Communication" zum Beispiel auf ihrer Webseite zu verwenden und darüber auf die entsprechende ICCO-Seite zu verlinken.

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