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Nur einer von 17 befragten Experten betrachtet Social Media als Erfolgsfaktor für die Kommunikation in Deutschland. Grafik: LTC
16.12.2014   News
Große B2B-Player ignorieren Social Media in Deutschland
 
Für Marketing- und Kommunikationsprofis ausländischer Technologieunternehmen spielen Social Media in der deutschen Marketingkommunikation so gut wie keine Rolle. Nur einer von 17 Experten sieht im Bespielen der sozialen Netzwerke hierzulande einen Erfolgsfaktor. Wichtiger dagegen ist den Teilnehmern einer Umfrage von Lucy Turpin Communications (LTC) zufolge, den deutschen Markt überhaupt erst einmal zu verstehen und spezifische Taktiken zu entwickeln.

An der Befragung der Münchner IT-PR-Agentur nahmen Ende November Marketing- und Kommunikationsleute von B2B-Unternehmen und Agenturen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien teil. Als die wichtigsten Technologie-Trends in Deutschland identifizieren sie Smart Energy, Smart Vehicle und Smart Factory. Über Cloud Computing, Big Data oder Gamification verlieren die Befragten jedoch kein Wort. Demgegenüber sind die globalen Trends Storytelling und Content Marketing ihrer Meinung nach auch für Deutschland von entscheidender Bedeutung für ihre Kommunikation.

Überraschend an den Resultaten seiner Umfrage "MarComs in Germany" ist für LTC-Geschäftsführer Thomas Hahnel nicht, dass sich viele Unternehmen auf den deutschen Technologiemarkt fokussieren, sondern dass offenbar auch ein großer Teil bereit ist, einen Deutschland-spezifischen Ansatz in der Kommunikation zu fahren. Das passe nicht zu der Klage einiger Technologie-Kommunikatoren in Deutschland, die über mangelndes Verständnis vor allem seitens der US-Kollegen und deren "One-Size-Fits-All"-Ansatz murren.
 

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