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Theodor Weimer
21.12.2020   Menschen
Weimer hat das beste Image
Theodor Weimer gewinnt im Jahr 2020 das Image-Ranking der Dax-CEOs der Medienanalysefirma Unicepta.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse hatte das Ranking bereits in den ersten drei Quartalen souverän angeführt und seinen Vorsprung auch im vierten Quartal verteidigen können. Die Medien überzeugt er vor allem mit seinen Führungsqualitäten. „Der Macher von der Börse“, titelt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über ihn. „Weimer hört zu, ist interessiert, fasziniert“, so das Blatt voll des Lobes.
 
Die "Wirtschaftswoche" traut dem Top-Manager zu, sein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen: „Wenn Konzernchef Theodor Weimer demnächst die neue Strategie der Deutschen Börse AG präsentiert, könnte das für die Aktie die Wende einleiten.“ Und das "Handelsblatt" attestiert dem CEO, dass er im Rahmen der Übernahme der Institutional Shareholder Services (ISS) hält, was er verspricht: „Vorstandschef Theodor Weimer löst damit sein Versprechen ein, die Position der Deutschen Börse im internationalen Wettbewerb durch Übernahme zu stärken.“
 
Ein deutlicher Sprung nach vorne gelingt Fresenius-CEO Stephan Sturm. Nach dem dritten Quartal lag er noch auf Platz sieben, im Gesamtranking schafft er es auf den zweiten Rang. Unter Sturms Führung seien die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht so folgenschwer wie zunächst befürchtet. „Wir hatten in Aussicht gestellt, dass es bei Umsatz und Ergebnis nach einem von Lockdowns belasteten zweiten Quartal wieder aufwärts geht. Das haben wir geschafft“, zitiert ihn die "Börsen-Zeitung". Den einstimmigen Beschluss, dass sein Vertrag bei dem Healthcare-Unternehmen um weitere fünf Jahre verlängert wird, goutieren die Journalisten.
 
Ebenfalls aufs Treppchen schafft es Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom. Er hat sich nach dem dritten Quartal von Rang fünf auf drei verbessert. „Der neue Mr. Vielfalt“ nennt ihn das "Handelsblatt", nachdem er von der Initiative Beyond Gender Agenda für seinen Einsatz für Diversität als Personality of the Year ausgezeichnet wurde. Auch seine rhetorischen Fähigkeiten werden in den Medien positiv hervorgehoben. „Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache schwärmt in den höchsten Tönen“ von Höttges, weiß die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu berichten. Von allen 30 Dax-Chefs sei es ihm „mit Abstand am besten gelungen, sich auf das neue Format der Online-Hauptversammlung einzustellen. […] Bei Höttges habe die ganze Inszenierung gestimmt, nicht nur der Vortrag.“
 
Für das CEO-Ranking wertete Unicepta rund 16.600 Beiträge aus, die von Januar bis November 2020 in deutschen Leitmedien sowie der "New York Times", dem "Wall Street Journal", dem "Economist", der "Financial Times" und der "Neuen Zürcher Zeitung" erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller Dax-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

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