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News / Die Wirtschaftsjournalisten des Jahres
Heinz-Roger Dohms und Christian Kirchner (Foto: K. Harms)
22.12.2020   Menschen
Die Wirtschaftsjournalisten des Jahres
Heinz-Roger Dohms und Christian Kirchner sind die Wirtschaftsjournalisten des Jahres. Eine hochkarätige Jury zeichnet das Duo für ihren Newsletter "Finanz-szene.de" aus.
„Finanz-szene.de“ liefert fast täglich Exklusivgeschichten, teilweise mit internationalen Auswirkungen, urteilt die Jury, die im Auftrag des Branchenmagazins „Wirtschaftsjournalist“ diese Wahl zum zwölften Mal durchführte. Dabei berichtet der Newsletter so über Finanzthemen, dass jeder, der es will, sie auch verstehen kann.
 
Auf Platz 2 wurde Melanie Bergermann von der „Wirtschaftswoche“ gewählt, die als Investigativreporterin ganz nah bei Wirecard dran war.
 
Und auf Platz 3 steht Jan Dams („Welt“/“Welt am Sonntag“), der als Autor des Curavec-Scoops internationale Aufmerksamkeit schaffte. Dams macht im März bekannt, dass US-Präsident Donald Trump die Fühler nach der Tübinger Biotech-Firma ausgestreckt hatte, die an einem Impfstoff gegen Covid 19 arbeitet.  
 
Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" und Auto-Experte Max Hägler gewann in der Kategorie "Unternehmen".
 
Anja und Anika vom Portal Finanztip entschieden mit ihrem Podcast "Auf Geldreise" die Kategorie "Verbraucher/Finanzen" für sich.
 
Olaf Gersemann ("Welt"/"Welt am Sonntag") führt die Kategorie "Wirtschaftspolitik/Gesellschaft" an.
 
„Redaktion des Jahres“ ist die Wirtschaftsredaktion der „Süddeutschen Zeitung“– auch aufgrund der vielen dort veröffentlichten investigativen Geschichten in diesem Jahr.
 
Für sein Lebenswerk wird Wolfgang Kaden, ehemaliger Chefredakteur des „Spiegel“ und des „Manager Magazin“, ausgezeichnet.
 
Erstmals vergab die 22-köpfige Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis für die beste journalistische Leistung des Jahres. Dieser geht an die beiden Investigativ-Reporter Dan McCrum und Olaf Storbeck von der „Financial Times“, die maßgeblich an der Aufdeckung des Wirecard-Skandals mitgewirkt haben.
 
Auffällig sei dieses Mal der hohe Frauenanteil auf den vorderen Plätzen, sagt „Wirtschaftsjournalist“-Chefredakteur Wolfgang Messner. „Erste Plätze sind in der einstigen Männerdomäne keine Besonderheit mehr. In der Hauptkategorie sind 40 Prozent der Plätze von Frauen besetzt. Bei ‚Verbraucher und Finanzen‘ stehen ausschließlich Frauen ganz vorne. Das ist sehr erfreulich.“
 
Sollte die Corona-Pandemie es zulassen, werden die Preise voraussichtlich im Juni kommenden Jahres zusammen mit den Ehrungen für die „Unternehmenssprecher des Jahres 2020“ in Frankfurt am Main übergeben.
 
Der „Wirtschaftsjournalist“ hat die Wahl wie jedes Jahr gemeinsam mit dem „Medium Magazin“ organisiert, die beide im Medienfachverlag Oberauer (Salzburg) erscheinen. Im ersten Schritt waren Branchenexperten und Jurymitglieder dazu eingeladen, Kandidaten zu nominieren. Anschließend stimmte die Fachjury des „Wirtschaftsjournalist“ aus fast 150 Journalistinnen und Journalisten sowie rund einem Dutzend Redaktionen in der Haupt- und den fünf Unterkategorien ab.
 
Alle Details stehen in der Jahresschluss-Ausgabe des „Wirtschaftsjournalist“. Das E-Paper ist erhältlich im Shop des Medienfachverlages Oberauer.

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