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News / Einseitige Berichterstattung
08.12.2014   News
Einseitige Berichterstattung
 
Cognita-BlueReport zum Streik der GDL
Die Deutsche Bahn ist immer für Schlagzeilen gut. Die Führung des Logistikunternehmens kommt dabei meist nicht ungeschoren davon. Doch es gibt Ausnahmen: Beim Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) schlugen sich die Medien auf Konzernseite und lehnten den Streik überwiegend ab. Nach Monitoring und Analyse von Beiträgen in Online-Leitmedien wie Bild.de, Faz.net und Spiegel Online kommt die Agentur Cognita zu dem Ergebnis: Die Berichterstattung war durch Unterkomplexität, Personalisierung und Einseitigkeit gekennzeichnet. Basis des Urteils sind 214 Artikel zwischen dem 6. Oktober und dem 6. November 2014.

Die Untersuchung zeigt, dass die zunächst überwiegend neutrale Berichterstattung Mitte Oktober, als die GDL Streiks ankündigte und dann auch Ernst machte, von Beiträgen abgelöst wird, die ihren Schwerpunkt auf die negativen Folgen des Arbeitskampfs setzen. Das Ausmaß der negativen Tonalität überrascht insofern, als einer ARD-Umfrage zufolge noch Anfang November rund die Hälfte der Menschen in Deutschland den Forderungen der Lokführer Verständnis entgegenbrachte. Die BlueReport-Analyse unterfüttert letztlich die Meinungen vieler Leser und medienkritischer Blogger über tendenziöse Artikel in deutschen Mainstreammedien mit Daten.
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