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News / Kleine Nabelschau
Nico Kunkel
08.12.2014   News
Kleine Nabelschau
 
50 Jahre PR Report
Die Anfänge des PR Report liegen etwas im Dunst, genauer gesagt im „Äbbelwoi-Dunst“ einer kleinen Frankfurter Wohnung, in der Dieter Zimpel 1964 die Erstausgabe produzierte. Für Jubiläen allerdings einigte man sich später, als der PR Report bereits in München ansässig war, auf das Jahr 1965 – offenbar, weil man den Jahrestag einst verpennt hatte oder die Mitte des Jahrzehnts für passend hielt. Als Kompromiss haben wir uns heuer für die Jahreswende entschieden, und auch ein bisschen weil ich, selbst im bayerisch-hessischen Grenzgebiet groß geworden, mit Zimpels Anfängen sympathisiere.

Während wir sonst die Zukunft der Kommunikation auszuloten versuchen, zwischen Digitalisierung und Globalisierung die Konturen einer Branche nachzeichnen, die diesem Anspruch beharrlich widerstrebt, sei uns an dieser Stelle der Blick zurück gestattet, und ein wenig Nabelschau. Als solche möchte ich Ihnen die Geschichte meines Vorgängers Sebastian Vesper ans Herz legen, der den PR Report vor mir viele Jahre geprägt hat. Sie zeichnet ein Psychogramm einer Branche, der wir sehr verbunden sind.

Auch im Namen meiner Vorgänger, die Sie auf dem Titel dieser Ausgabe erkennen, darf ich sagen: Es war uns – und ist mir – eine große Freude, ein Medium für diese Branche zu machen, das lobt, das tadelt, das erklärt, manchmal provoziert oder fordert – und hoffentlich unterhält. Vor allem aber ein Medium, das nah dran ist und Kommunikation durch Ihre Brille sieht.

Der 50. Jahrgang ist mit dieser Ausgabe abgeschlossen, das Jubiläum haben wir gleichzeitig noch vor uns: Schicken Sie uns gerne Ihre Anekdoten und Erinnerungen, die Sie mit der PR-Branche verbinden. Ich freue mich auf Ihre Nabelschau.

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