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News / "Es ist okay, nicht okay zu sein"
Paula Auksutat
19.10.2020   30u30
"Es ist okay, nicht okay zu sein"
Achte Runde unserer Nachwuchsinitiative #30u30. In diesem Jahr mit dabei: Paula Auksutat von Microsoft.
Wäre Paula Auksutat nicht bei Microsoft, würde sie als rasende Reporterin Geschichten über Menschen erzählen, die die Welt verändern. Schon in der Schule habe ihre Mutter ihr ans Herz gelegt, auf Menschen zuzugehen, viel zu fragen und gut zuzuhören.
 
Dieser Rat begleitet die 26-Jährige bis heute. Im Job und bei ihren Ehrenämtern wie in der Studierenden-Initiative LPRS, für die sie auch als Alumna noch eine wichtige Ansprechpartnerin ist. Als Trainee bei Microsoft beschäftigt sich Auksutat viel mit datengetriebener Kommunikation. Für sie der wichtigste Trend der Branche. Denn zu verstehen, welche Daten es gibt, was sie bedeuten und was man daraus lernen kann, helfe bei der Strategieentwicklung, der Newsroom-Planung und bei neuen Formaten und Konzepten im Storytelling.
 


Stolz bin ich darauf, dass ich mir neben dem Studium auch immer Zeit genommen habe, um praktische Erfahrungen zu sammeln und mich ehrenamtlich zu engagieren. Ich bin sehr dankbar für die vielen Learnings, die ich dadurch mitnehmen konnte - persönlich und inhaltlich. Wenn es um ein konkretes Projekt geht, bin ich stolz darauf, dass ich das Thema inklusive Sprache mit meiner Masterarbeit wissenschaftlich beleuchtet und dafür auf den Bereich der Unternehmenskommunikation übertragen habe. Ich freu mich einfach sehr, dass ich die Erkenntnisse und Einblicke jetzt im nächsten Schritt gemeinsam im Projektteam bei Microsoft einbringen und umsetzen kann. 
 
Im Jahr 2030 werde ich ... ich jeden See und Gipfel in Oberbayern kennen und mein Ziel erreicht haben, auf die Zugspitze zu wandern.
 
Ein wichtiger Trend in der Kommunikationsbranche ist ... datengetriebene Kommunikation. Das heißt für mich: verstehen lernen, welche Daten uns zur Verfügung stehen, was sie bedeuten und was wir daraus lernen können. Das hilft nicht nur bei der Strategieentwicklung oder der Newsroomplanung, sondern auch dabei das Bauchgefühl mit einer Zahl zu belegen. Außerdem ergeben sich dadurch neue Formate und Konzepte wie Data-Storytelling.
 
Völlig überbewertet ... ist das generische Maskulinum. Gendern bildet zwar nur ein Aspekt von Sprachsensibilität, aber verdeutlicht, dass wir einen festen Platz in unserem (Kommunikations-) Alltag für inklusive Sprache brauchen. Damit wir Vorurteile abbauen und ein gemeinschaftliches Miteinander stärken. Mit der Sprache schaffen wir eine gemeinsame Wirklichkeit. Wer wird genannt und wer nur mitgemeint? Niemand soll unsichtbar bleiben. Über die Wahrnehmung wächst auch das gegenseitige Verständnis, davon bin ich fest überzeugt.
 
Ein Top-Arbeitgeber muss ... zuhören, Mitarbeitenden vertrauen, sie fordern und fördern, Raum zum Lernen und zum Fehler machen geben.
 
Meine Mentorinnen/Förderer sind ... meine Team-Kolleg*innen! Dank ihnen kann ich so sein, wie ich bin, mich mit meinen Stärken einbringen und von und mit ihnen lernen!
 
Ein guter Rat war ... von meiner Mutter, dass Netzwerken wichtig ist. Schon zu Schulzeiten und bei meinem ersten Nebenjob hat sie mir ans Herz gelegt, auf Menschen zuzugehen, zuzuhören und Fragen zu stellen. Das begleitet mich seitdem und ich freu mich zum Beispiel immer wieder über den lebendigen und konstruktiven Austausch mit dem LPRS, den ich auch als Alumna gerne weiterführe.
 
Ein Vorbild in der Kommunikation ist ... ist für mich nahbar, empathisch, teilt Wissen und begegnet mir mit offenen Ohren und auf Augenhöhe, Stichwort Empowerment. Ich bin sehr dankbar, dass ich in Leipzig und in meinem Arbeitsalltag bei Microsoft so viele Vorbilder kennenlernen durfte!
 
Meine Lehre aus der Corona-Krise ist, dass es okay ist, nicht okay zu sein. Wir müssen aufeinander achten, Emotionen teilen, mitdenken und das Beste daraus machen … und mit einem Augenzwinkern: dass zwei Wochen in einer Quarantäne-WG die Kreativität unglaublich fördern.
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