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Theodor Weimer (Foto: Deutsche Börse)
15.10.2020   News
CEO-Image-Ranking: Theodor Weimer weiter vorn
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Theodor Weimer, steht auch im dritten Quartal 2020 an der Spitze des vom Medienanalyse-Anbieter Unicepta berechneten Image-Rankings der CEOs von Dax-30-Unternehmen.
Weimer überzeugt die Medien laut Unicepta im dritten Quartal in Folge durch Kompetenz und Führungsstärke. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zuletzt seine Positionierung zum Wirecard-Skandal. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete von seiner Forderung, "die Strafen für börsennotierte Unternehmen, die Quartalsberichte und Bilanzen verspätet veröffentlichen, drastisch zu erhöhen". Weimer sehe die Reputation seines Unternehmens gefährdet, so Unicepta. Er stelle sich offensiv der Aufarbeitung und spare dabei auch nicht an Selbstkritik. "Als Börsenchef sieht man mit Verwunderung, wie jemand eine so große Gesellschaft auf Betrug aufbauen konnte. [...] Wir können jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen die richtigen Schlüsse ziehen", zitiert ihn das "Handelsblatt".

Für seine Auswertung hat Unicepta etwa 14.000 Beiträge analysiert, die von Januar bis September dieses Jahres in deutschen Leitmedien sowie der "New York Times", dem "Wall Street Journal", dem "Economist", der "FT" und der "NZZ" erschienen sind. Die Rangfolge basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta-"DAX-Benchmark", mit dem die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung erfasst werden.

Auf den Rängen zwei und drei des Rankings sind SAP-CEO Christian Klein und Munich Re-Chef Joachim Wenning zu finden. Dabei ist Klein der größte Sprung nach oben – von Platz acht auf zwei –gelungen. SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp lobt ihn im "Handelsblatt" als "die beste Wahl, die man treffen konnte". Er verfüge über "eine charismatische Ausstrahlung" und würde das Unternehmen "entscheidend voranbringen".

Über Wenning meint die "Börsen-Zeitung", er halte sein Unternehmen auch in der Corona-Pandemie für krisenfest und erachte weitere Maßnahmen nicht für nötig. Die "FAZ" zitiert ihn: "Wir opfern auch keine Arbeitsplätze an die Corona-Krise".

Die Plätze vier bis zehn des Rankings nehmen Henkel-Boss Carsten Knobel, Timotheus Höttges (Deutsche Telekom), Oliver Bäte (Allianz), Stephan Sturm (Fresenius), Johannes Teyssen (Eon), Rolf Martin Schmitz (RWE) und BMW-CEO Oliver Zipse ein.

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