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News / Brauchen Agenturen künftig noch Büros, Frau Schulz?
Christiane Schulz
26.06.2020   Wissen & Praxis
Brauchen Agenturen künftig noch Büros, Frau Schulz?
Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland und GPRA-Präsidentin, über die Veränderung der Arbeit durch Corona.
Schon vor der Pandemie waren mobiles Arbeiten und das Führen virtueller Teams bei vielen Agenturen fester Teil der Arbeitskultur. Durch das Corona-Virus wurde diese Form des Arbeitens über alle Agenturen und alle Bereiche ausgeweitet. Ich bin der festen Überzeugung, dass das auch künftig im höheren Maß zum Alltag dazugehören wird als vor der Pandemie.
 
Das bedeutet, dass das Wachstum einer Agentur nicht mehr mit einer Vergrößerung der Bürofläche einhergehen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass wir sogar viel kleinere Büros haben.
 
Dazu müssen wir uns fragen: Was für einen Zweck sollen unsere Büros künftig erfüllen? Was für ein Ort soll unser Büro sein? Ich könnte mir vorstellen, dass es eher ein Ort des intensiven Austausches und Netzwerkens wird, als einer, an den wir täglich kommen, um an unserem Schreibtisch „alleine“ oder in verschiedenen Gruppen „nebeneinander“ zu arbeiten.
 
Eine mögliche Verringerung der Büroflächen hätte natürlich auch einen positiven Kosteneffekt. Denn schließlich sind Mieten in der Regel der zweithöchste Kostenfaktor einer Agentur. Das gesparte Geld könnte anderweitig investiert werden.
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