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News / Neues unabhängiges Zertifikat für Redenschreiber
Von links: Beate Balsliemke, stellv. Pressesprecherin des Kreises Gütersloh, Vazrik Bazil, Präsident des VRdS, Michael Kalthoff-Mahnke, Geschäftsführer der PZOK. Foto: Schley
24.11.2014   News
Neues unabhängiges Zertifikat für Redenschreiber
 
Für Redenschreiber gibt es erstmals einheitliche und anbieterunabhängige Qualitätsstandards. Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) und die Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) haben gemeinsam eine entsprechende Prüfung entwickelt.

Erste erfolgreiche Absolventin einer Prüfung ist Beate Balsliemke, stellvertretende Pressesprecherin der Kreisverwaltung Gütersloh. "Für mich ist das Zertifikat ein Mehrwert, der mich unterstützt, zukünftige Redenschreiberinnen und Redenschreiber in unserer Behörde zu einer qualitätsbewussten Arbeit anzuleiten", sagte sie laut einer Mitteilung.

Im mündlichen Teil der Prüfung geht es darum, auf der Basis eines unter professionellen Bedingungen geführten Briefinggesprächs einen eigenen Redeentwurf zu verfassen und diesen in einem Fachgespräch zu erläutern. Hierbei werden praktische Fähigkeiten und fachliches Wissen geprüft. Der zweite Prüfungsblock besteht aus einem Multiple Choice-Test, ebenfalls mit spezifischen Wissensfragen.

Die Prüfer empfehlen, geeignete Fort- und Weiterbildungen zur Prüfungsvorbereitung zu besuchen. "Es sind besonders solche Aus- und Weiterbildungen geeignet, deren Träger in einem engen Austausch mit dem VRdS bzw. der PZOK stehen, um Prüfungsinhalte und neue Entwicklungen bzw. Erkenntnisse zeitnah abzustimmen und weiterzuentwickeln", heißt es dazu in der Prüfungsordnung.

Bei erfolgreichem Abschluss winken jeweils ein Zeugnis und ein Zertifikat. Mitglieder des VRdS zahlen für die Prüfungsteilnahme 375 Euro, alle anderen 475 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Nächste Prüfungstermine: 6. März und 25. September 2015.

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