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News / Sieben Gebote für die digitale Pressekonferenz
07.05.2020   Wissen & Praxis
Sieben Gebote für die digitale Pressekonferenz
Schon lange vor Corona veranstaltete Continental seine Jahres-PK rein digital. Was andere von dem Unternehmen lernen können, erklärt Pressechef Vincent Charles.
1. Eine News-Show ist keine Media-Show
Die Bedürfnisse einer Pressekonferenz stehen auch im virtuellen Format im Vordergrund. Werbefilme haben hier nichts verloren.

2. Gleich und gleich gesellt sich gern
Alle Journalisten gleichberechtigt zulassen – weltweit. Denn Reisekosten limitieren nicht den Zugang. Klar: Für Simultanübersetzungen sorgen.

3. Übung macht den Meister
Genug Vorlauf für Tests mit allen Beteiligten einplanen, auch mit den Vorstandsmitgliedern, die zudem ein TV-Training durchlaufen haben sollten.

4. Transparenz schafft Nähe trotz Distanz
Alle Fragen für alle sichtbar machen.

5. Nichts geht über Dialog
Die Chatfunktion für das Frage- und Antwortspiel reicht nicht aus, die Telefonoption direkt ins Studio gehört dazu. Auch wenn sie vielleicht nur wenig genutzt wird: Es beruhigt alle, dass sie verfügbar ist.

6. Virtuell kommunizieren heißt nicht, auf Exklusivität zu verzichten
Wer im Nachgang Einzelinterviews per Telefon anbietet, eröffnet den Journalisten die Chance für entspannt gestellte Top-Fragen und das Einfangen von Exklusivzitaten.

7. In der Krise steckt die Chance
Jetzt die eigene, technische Infrastruktur aufbauen, die man in Zukunft für die Kommunikation nutzen will.
 
Tipp: Wie Sie aus der Corona-Not eine Tugend machen, warum auch kleine Organisationen problemlos digitale Formate durchführen können und wie Sie die richtigen Tools auswählen, erklären wir im aktuellen PR Report.
 

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