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Theodor Weimer (Foto: Deutsche Börse)
21.04.2020   News
CEO-Image-Ranking: Theodor Weimer wieder vorn
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Theodor Weimer, steht im ersten Quartal 2020 an der Spitze des vom Medienanalyse-Anbieter Unicepta berechneten Image-Rankings der CEOs von Dax-30-Unternehmen.
Die positive Berichterstattung über Weimer, der das Ranking schon in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres anführte, setzt sich fort. Im Fokus der Berichterstattung liegt laut Unicepta die geplante Berufung des Deutsche Börse-Chefs in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Die "FAZ" habe ihm "einen Lauf" attestiert: "Wann immer auch vakante Posten in der Finanzindustrie genannt werden, die knifflig sein könnten, wird immer wieder Weimers Name genannt", zitiert Unicepta. Auch im Zuge von Weimers Vertragsverlängerung mit der Deutschen Börse um weitere vier Jahre sammle der Spitzenmanager Punkte. Die "Börsen-Zeitung" habe konstatiert, dass Weimer das Unternehmen sehr zügig "wieder auf Kurs" brachte.

Für seine Auswertung hat Unicepta etwa 4960 Beiträge analysiert, die von Januar bis März dieses Jahres in deutschen Leitmedien sowie der "New York Times", dem "Wall Street Journal" und dem "Economist" erschienen sind. Die Rangfolge basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta-"DAX-Benchmark", mit dem die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung erfasst werden.

Den zweiten Platz in der Unicepta-Tabelle belegt Joachim Wenning von der Munich Re. "Der Kurs von Munich-Re-Chef Joachim Wenning funktionert", stellte das "Handelsblatt" fest. Nach drei Jahren als CEO müssten nun auch Kritiker zugeben, "dass Wenning geliefert hat". Auf Rang drei hat es Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) geschafft. "Mehr Umsatz, mehr Gewinn, gute Aussichten und die Fusion der US-Tochterfirma mit dem Konkurrenten Sprint" nennt die "SZ" als Gründe für Höttges‘ positive Reputation.

Jennifer Morgan (SAP), die an der Spitze des Unicepta-Rankings für das Gesamtjahr 2019 stand, landet im ersten Quartal 2020 nur auf Platz zehn. Im Vordergrund der Berichterstattung über Morgan stehen nach Unicepta-Angaben weiterhin ihre Rolle als einzige weibliche Dax-30-Vorständin und die Tatsache, dass sie mehr verdient als ihr gleichberechtiger Co-Chef Christian Klein. Ende dieses Monats verlässt Morgan den Dax-Konzern.

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