Please wait...
News / Verbraucher bestrafen CSR-Abstinenz mit Kaufverzicht
11.11.2014   News
Verbraucher bestrafen CSR-Abstinenz mit Kaufverzicht
 
"Hier wird geschickt ein Benefit für ein Unternehmen mit dem von Verbrauchern verbunden." Das sagen Experten zur Anti-Wegwerf-Kampagne "Les fruits & légumes moches" der französischen Supermarktkette Intermarché. Dieses und weitere Beispiele für gelungene, aber auch weniger gelungene CSR-Aktionen gibt die jüngste Studie von Icon Added Value.

Sie zeigt unter anderem, dass sich Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung sehr wohl von verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln überzeugen lassen. Dabei werden positive Verhaltensweisen weniger belohnt, als negatives Verhalten bestraft wird. Nachhaltigkeitskriterien fließen vor allem dann in Kaufentscheidungen ein, wenn es sich um Nahrungsmittel handelt. Bei Fast Food und Mode ist den Verbrauchern eher Fehlverhalten von Marken bewusst, und sie verzichten auf einen Kauf. In der Bio-Branche und im Einzelhandel kommen stärker positive CSR-Aspekte beim Konsum zum Tragen.

Die Studie "Gesellschaftliche Verantwortung als Wettbewerbsfaktor" ist die dritte CSR-Untersuchung der Nürnberger Markenführungsexperten. Erstmals ließen sie ausgewählte CSR-Maßnahmen unterschiedlicher Unternehmen und Branchen von Konsumenten bewerten. Ein Ergebnis: Die Verbraucher können echte Unternehmensverantwortung durchaus von Greenwashing unterscheiden. Erstere honorieren sie mit Loyalität und mit bewussten Entscheidungen für eine bestimmte Marke oder Einkaufsstätte.

Weitere Informationen gibt es unter added-value.com
 

Newsletter

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein?

Magazin & Werkstatt