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News / "Für Weiterentwicklung braucht man Träume"
Alica Schmalenberg (c) privat
12.12.2019   30u30
"Für Weiterentwicklung braucht man Träume"
Die Nachwuchsinitiative #30u30, unsere jährliche, exklusive Auswahl talentierter Aufsteiger in der Kommunikationsbranche, ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Mit am Start: Alica Schmalenberg (29) von JP Kom.
Nach einigen Umzügen genoss es Alica Schmalenberg, ihre Zelte Ende 2016 wieder in ihrer alten Heimat Düsseldorf aufschlagen zu können. Sie stieg als Trainee bei der Agentur JP Kom ein, 2018 zum Junior auf und seit diesem Jahr ist sie als Beraterin für B2B-Kunden aus der Chemieindustrie und dem Maschinenbau im Einsatz.

Ihre Wanderjahre begannen nach dem Abi. Erst ein Work- &-Travel-Jahr in Italien ("Hotellerie ist nicht so meins"), anschließend ein vierjähriges Studium der International Communication in Groningen mit einem Semester in Schottland und einem Praktikum bei der Agentur TBWA in Saigon. Um sich in Deutschland besser zu vernetzen, schrieb sie ihre Bachelorarbeit bei Hill + Knowlton in Berlin. Danach ging es für Schmalenberg nach Cardiff für einen Master in Politischer Kommunikation und für ein PR-Volontariat nach Hamburg.
 
Stolz bin ich auf … meine neu erworbenen Fahrkünste. Für ein Kundenprojekt habe ich letztes Jahr Oktober kurzerhand Fahrstunden genommen. Eine Luftlinienstrecke von 30 Kilometern hätte mich mit den Öffentlichen und Wandern etwa 2 Stunden gekostet. Nach drei Fahrstunden in zwei Wochen habe ich mich hinters Steuer gesetzt. Eine große Überwindung. Das letzte Mal saß ich für meine Fahrprüfung mit 18 hinterm Steuer, die ich – ohne Klischees bedienen zu wollen – nur mit großem Wohlwollen bestanden habe. Danach habe ich mich schlichtweg nicht mehr getraut. Die Sorge vor einem Unfall war zu groß. Ich bin stolz, dass dieser Kundentermin mich angespornt hat, wieder zu fahren. Davon profitiere ich nun auch privat und bin begeisterter Car-Sharer. 

Im Jahr 2030 werde ich … a) neben Kommunikationsmanagement coachen und Vorträge halten.
b) mindestens zur Hälfte auf Englisch arbeiten. 

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... a) Klarheit! Arbeit wird unweigerlich komplexer (globale Ansprechpartner, Adaption an regionale Vorschriften, digitale Prozesse etc.). Kommunikation ist der Wegweiser. b) die Verknüpfung mit künstlicher Intelligenz. Kommunikationsmanager haben mehr Zeit für strategische und kreative Arbeit, die vorher für Verteilerpflege, Clippings und Monitoring drauf ging.  

Völlig überbewertet sind … sind Burger, Craftbier und Gin. Völlig überflüssig ist der Zwinker-Smiley.

Karriere bedeutet für mich ... weiterhin Dinge zum ersten Mal machen. Für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung muss es nicht die Leiter nach oben sein. Es muss mit den eigenen Vorstellungen und Kompetenzen übereinstimmen.

Ein Top-Arbeitgeber muss … a) sich mit dem Arbeitnehmer als Person und nicht als Ressource auseinandersetzen. b) den Wert interner Kommunikation kennen und gekonnt einsetzen können. 

Von einem einem guten Mentor erwarte ich ... Empathie, einen langen Atem für eine langfristige Begleitung mit allen Höhen und, Tiefen und Strecken und einen ansteckenden motivierenden Geist.

Ein guter Rat war ... a) „Wurzeln zum Wachsen, Flügel zum Fliegen.“ Für Weiterentwicklung braucht es ein sicheres Netz für Rückschläge und zum Fallenlassen aber auch Träume und eigenen Antrieb, um Neues zu entdecken. b) dass ein Satz auch mit „Und“ anfangen kann. 
 
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