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News / "Ich bin stolz auf mich"
Jessica Masik (c) privat
19.11.2019   30u30
"Ich bin stolz auf mich"
Die Nachwuchsinitiative #30u30, unsere jährliche, exklusive Auswahl talentierter Aufsteiger in der Kommunikationsbranche, ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Mit am Start: Jessica Masik (29) von Bayer.
Als Jessica Masik einen Artikel über die Macher von DeinBus.de gelesen hatte, die sich gerade anschickten, den deutschen Fernbusmarkt aufzurollen, war sie fasziniert. Sie klopfte bei dem Start-up an, stieg ein – und zur Vize-PR-Chefin auf.

Nach zweieinhalb Jahren suchte sie etwas Größeres, fand während des Masterstudiums ein Praktikum bei BASF und eine Studi-Tätigkeit bei Continental. Es gefiel ihr, in Großunternehmen "das ganz große Rad" mit zu drehen. Auf dem PR Report Camp 2017 lernte sie Bayer-Pressechef Christian Maertin kennen und hielt Kontakt zu dem Leverkusener Dax-Konzern. So kam sie an ein Volontariat in der Pflanzenschutzsparte. Dort lernt sie unter anderem, mit Empörung in Social Media umzugehen.

Zuletzt brachte Masik bei Bayer gemeinsam mit zwei Kolleginnen mehr als 50 Volontäre aus ganz Deutschland zu "#YoungMinds4Comms" und einem "super Austausch" zusammen. Ihr persönlicher Ausgleich: Ausflüge mit dem Longboard am Rhein.

Stolz bin ich auf … mich :-)  Etwas Selbstvertrauen tut gut. Und dass meine Volo-Kollegen und ich neulich mit #YoungMinds4Comms über 50 Volontäre aus ganz Deutschland an einem Fleck zu einem super Austausch zusammengebracht haben.

Im Jahr 2030 werde ich … hoffentlich weiter an Themen und Projekten arbeiten, die immer ein Stück Neuland bergen. Über die passende Berufsbezeichnung zu philosophieren gleicht ein wenig Rocket Science. Wer hätte sich damals Social Media Manager genannt? 

Die wichtigsten Trends in der Kommunikationsbranche sind ... neben KI, Chatbots & Co auch die Skills des Kommunikators selbst neu zu denken: Beratungskompetenz, Veränderungsbereitschaft, Innovationen tatsächlich adaptieren und vorantreiben… 

Völlig überbewertet ist … sich in manchen Projekten zu viel Druck aufzubauen und damit eine gründliche Status Quo Analyse und Zielformulierung zu übergehen – "weil es der Geschäftsleiter schon am besten gestern haben wollte".

Karriere bedeutet für mich ... Lebenslanges Lernen und wachsen! Fachliche und persönliche Anerkennung spielen für mich dabei aber auch eine wichtige Rolle – genauso wie regelmäßige Reflektion: Da, wo ich gerade bin, fühle ich mich da wohl und/oder geht da noch ein bisschen mehr?

Ein Top-Arbeitgeber muss … fair vergüten, Diversität leben und den Arbeitsplatz menschlich gestalten. 

Von einem einem guten Mentor erwarte ich ... Rückendeckung beim Ausprobieren, regelmäßiges Feedback und eine transparente Erwartungshaltung. Das Gefühl, dass jemand an deiner Entwicklung interessiert ist, ist Gold wert.

Ein guter Rat war ... wenn ich so auf meine ersten beruflichen Schritte schaue: Mache dich, deinen Beitrag und deine Erfolge sichtbar und suche dir deine Fürsprecher! Wenn ich in Richtung elterliche Erziehung schiele: Integrität wahren und neugierig bleiben. Wer neugierig bleibt, stellt die richtigen Fragen. 

Ein Vorbild in der Kommunikation ... ist für mich unter anderem Bayer – und dabei schaue ich bewusst in meine eigenen Reihen, weil Haltung in der Kommunikation und Employee Advocacy großgeschrieben wird. Mitarbeiter sind die besten Fürsprecher! Und das fördern auch andere Unternehmen wie Otto oder Telekom. Finde ich gut!


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