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News / "Home Office ist auch echt gut!"
Christopher Markert (c) privat
13.11.2019   30u30
"Home Office ist auch echt gut!"
Die Nachwuchsinitiative #30u30, unsere jährliche, exklusive Auswahl talentierter Aufsteiger in der Kommunikationsbranche, ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Mit am Start: Christopher Markert (29) von Neues Handeln.
Christopher Markert wuchs nahe Mannheim auf, startete dort 2010 sein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften. Als Elektro-Fan lag ein Praktikum bei der Event-Agentur Cosmopop nahe, die Musikfestivals organisiert. Daraus wurde mehr: Er blieb ein knappes Jahr als PR-Manager. Weitere Praktika führten ihn in den Event-Bereich von Mercedes und – während seines Masterstudiums in Hohenheim – zu Fischer-Appelt.

In Hohenheim knüpfte der 29-Jährige den Kontakt zu seinem späteren Arbeitgeber Communication Consultants. Etwas vermisste er aber an der Uni: eine feste Brücke zwischen Studium und Praxis. Deshalb gründete er mit anderen Studierenden die „Public Relations Initiative Hohenheim“, kurz PRIHO. Der Austausch zwischen Theorie und Praxis „klappt seit mittlerweile zwei Jahren sehr gut“, beobachtet Markert stolz aus der Ferne.

Ins Rheinland zog er im vergangenen Jahr der Liebe wegen, heuerte in Köln bei der Agentur Neues Handeln an. Dort berät er vor allem zu gesellschaftspolitischen Themen wie Kinderrechten.

Stolz bin ich auf … die Truppe, die mit mir 2017 die PR-Initiative PRIHO e.V. an meiner Master-Uni in Hohenheim gegründet hat – und auf die vielen Studis, die den Verein seitdem so toll voranbringen und gemeinsam mit anderen Initiativen die Interessen von Studierenden in der PR-Branche vertreten.

Im Jahr 2030 werde ich … verdammt nochmal 40 – außerdem meine Zeit und Energie immer noch in Dinge stecken, die etwas bewegen. Und hoffentlich auch sonst zufrieden sein mit den Entscheidungen, die ich den vergangenen elf Jahren getroffen habe. 

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... der Dialog. Nichts Neues, aber wichtiger denn je. Wir müssen uns auf Augenhöhe mit den Menschen begeben, mit denen wir kommunizieren und ihre Argumente und Wünsche anhören und ernst nehmen. Als Kommunikator*innen aber auch im Privaten. 

Völlig überbewertet ist … für mich die Überstrapazierung von Begriffen wie Digitalisierung, New Work und Konsorten. So grundlegend diese Themen für unsere Arbeitswelt sind und in Zukunft sein werden, so inhaltsleer bzw. buzzwordaufgeblasen scheint mir der Diskurs darüber häufig. Doch es geht auch anders. 

Karriere bedeutet für mich ... Karriere ist relativ. Das muss jede*r für sich selbst festlegen. Aber ich denke, wenn man etwas macht, wofür man brennt, ist man automatisch besser, erfolgreicher und zufriedener. Und darauf kommt es doch schließlich an.

Ein Top-Arbeitgeber muss … seinen Mitarbeiter*innen Vertrauen entgegenbringen und sie empowern. Und Home Office! Home Office ist auch echt gut! 

Von einem einem/einer guten Mentor*in erwarte ich, dass ... er oder sie ehrlich zu mir ist und mir Tipps gibt, die zu mir passen und nicht nur den eigenen Weg nachzeichnen. Er respektive sie soll mich aber auch aus meiner Wohlfühlzone herauskitzeln.

Ein guter Rat war ... egal, wie du dich entscheidest, du wirst nie herausfinden, wie es mit der Alternative gelaufen wäre. Also nicht zu lange mit Entscheidungen aufhalten und auf das Bauchgefühl hören. (Klappt bei Elektrogeräten, aber auch beim Job). 

Ein Vorbild in der Kommunikation ... die Leute von der Agentur Quäntchen + Glück aus Darmstadt, weil sie die Begriffe New Work und Digitalisierung angenehm unangestrengt mit Leben füllen und sie dabei nicht nur ihre Kund*innen, sondern auch sich selbst immer wieder hinterfragen. 


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