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Dominika Marcinkowski (c) privat
08.11.2019   30u30
Von der Künstleragentur zum IT-Konzern
Die Nachwuchsinitiative #30u30, unsere exklusive Auswahl talentierter Aufsteiger in der Kommunikationsbranche, ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Mit am Start: Dominika Marcinkowski (29) von Hewlett Packard Enterprise.
Nach dem Abi wollte die Duisburgerin Dominika Marcinkowski "erst mal raus". Perfekt dafür: ihr Freiwilliges Soziales Jahr in einer Hamburger Kita. Während ihres Linguistik- und Kommunikationsstudiums in Siegen zog sie für ein Semester nach Australien. Nach dem Studium ging es nach Berlin, wo sie in einer kleinen Agentur Künstler mit Marken verkuppelte. Es folgte ein Praktikum bei der Softwareschmiede Heaven HR, die sie als Junior Marketing Manager übernahm. Marcinkowski durfte viel ausprobieren, organisierte die "Speaker Series" des Start-ups, kümmerte sich um Content und Social Media.

Heute ist sie bei Hewlett Packard Enterprise unter anderem für die deutschsprachigen Social-Media-Kanäle zuständig. Der Job ist in Breslau, wo sie auch Kommunikationsmanagement studierte. Nächstes Jahr will sie wieder hinaus in die Welt. Der Plan: ein längerer Aufenthalt in Südamerika, um Spanisch zu lernen. So viel wie möglich von der Welt zu sehen, mache sie glücklich, sagt die 29-Jährige.
 
Stolz bin ich auf … nichts bestimmtes. Das kommt vielleicht noch.

Im Jahr 2030 werde ich … hoffentlich genau so glücklich und zufrieden sein mit dem was ich so tue, wie heute. 

Der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche ist ... sind für mich aktuell Podcasts, wahrscheinlich aber auch einfach, weil ich selbst großer Konsument bin. Ansonsten schätze ich, dass noch mehr personalisiertes, zielgerichtetes Marketing und Dark Social (vor allem über Private Messaging) eine große Rolle spielen werden. 

Völlig überbewertet ist … sind am Ende so viele Dinge, meistens kommt es einfach darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf der richtigen Plattform irgendwie einen Nerv zu treffen, der in irgendeiner Form einen Dialog oder eine Reaktion auslöst – das kann aber von so vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig sein. 

Karriere bedeutet für mich ... nicht ganz oben zu stehen, sondern seinen eigenen Ansprüchen und Erwartungen gerecht zu werden und damit glücklich zu sein.

Ein Top-Arbeitgeber sollte … auf jeden Fall guten Kaffee haben! ;) Ansonsten einfach mit seinen Mitarbeitern gut umgehen und irgendwie auch "menschlich" sein. 

Von einem guten Mentor erwarte ich … einen wertvollen Austausch, bei dem vielleicht am Ende doch beide irgendwie voneinander lernen können.

Ein guter Rat war ... erst mal in Interessen Zeit zu investieren und viel auszuprobieren, anstatt sich schnell festzulegen. Jede Erfahrung ist ja erst mal eine Chance, die dich in irgendeiner Art und Weise weiterbringt. Und am Ende sollte man alles einfach nicht so ernst nehmen – viele Dinge sind gar nicht so wichtig, wie sie uns anfangs noch erscheinen. 

Ein Vorbild in der Kommunikation ... habe ich nicht wirklich, es gibt aber viele, die mega inspirierend sind – Fynn Kliemann zum Beispiel. Unglaublich kreativ, innovativ, echt und witzig, wie er Geschichten auf seinen Social-Media-Kanälen erzählt. Und neben dem ganzen Output, den er generiert, schafft er es immer wieder gesellschaftlich wichtigen Themen mehr Relevanz und Raum in der Öffentlichkeit einzuräumen. Ein guter, ehrlicher Typ halt! 
 
 
 

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