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Sebastian Rudolph
06.09.2019   Menschen
Porsche holt Sebastian Rudolph
Rund zweieinhalb Monate nach dem plötzlichen Abschied von Josef Arweck hat Porsche einen Nachfolger gefunden: Sebastian Rudolph (Foto) wird neuer PR-Chef des Autobauers.
Der 42-Jährige steigt zum 1. November als Leiter Hauptabteilung „Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik“ ein. Zu seinen Aufgaben gehören die Unternehmenskommunikation und Finanzpresse, die Produkt- und Technikkommunikation, die Event- und internationale Kommunikation, das Corporate Publishing, das Thema Nachhaltigkeit, Politik- und Außenbeziehungen, die historische Öffentlichkeitsarbeit einschließlich des Porsche Museums sowie die Ferry-Porsche-Stiftung.
 
Die genannten Aufgaben gehörten auch schon vorher zu dem Bereich. Doch bislang hieß die Funktion „Öffentlichkeitsarbeit und Presse“. Dazu passt, dass Porsche dem Vernehmen nach nach Kandidaten mit einem breiten Profil Ausschau gehalten und deshalb auch außerhalb der Autobranche gesucht hat. Der neue Kommunikationschef solle auch "schwere Themen" können, hieß es im Markt. Das kommt nun im Titel zum Ausdruck.
 
Und tatsächlich ist Rudolph keiner einschlägiger „Car Guy“. Der zweifache Familienvater kommt vom Industriedienstleister Bilfinger, wo er seit März 2016 Kommunikations- und Politikchef ist. Zuvor leitete der frühere TV-Journalist die Kommunikation im Bundesverkehrsministerium.   
 
Rudolph wird an Porsche-Chef Oliver Blume berichten. Der sagte: „Sebastian Rudolph war unser absoluter Wunschkandidat. Er verfügt über hervorragende Expertise aus Journalismus, Industrie und Politik – und er kennt unsere Branche sehr gut.“
 
Rudolphs Vorgänger Arweck hat Porsche Mitte Juni verlassen – „aus gesundheitlichen Gründen einvernehmlich und auf eigenen Wunsch“, wie es offiziell hieß. Blume: „Wir respektieren die Entscheidung von Josef Arweck und danken ihm für sein großes Engagement. Er hat die Porsche-Kommunikation in den vergangenen Jahren hervorragend weiterentwickelt und Maßstäbe gesetzt – besonders beim Einsatz digitaler Medien, in der klassischen PR-Arbeit und in der kommunikativen Begleitung der Transformation von Porsche in die Elektromobilität und Digitalisierung. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“
 
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