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News / „Wir investieren massiv in unser Produkt“
Jürgen M. Kopelke hat 20 Jahre Erfahrung im Digital Business mit Schwerpunkt SaaS, etwa als CSO bei Amiando, heute Xing Events
27.10.2014   News
„Wir investieren massiv in unser Produkt“
 
Ein Jahr mynewsdesk in Deutschland
Mit einem Paukenschlag, nämlich der Übernahme von Teilen des Leipziger PR-Dienstleisters ddp direct, schlug das schwedische Unternehmen Mynewsdesk im Oktober 2013 auf dem deutschen Markt auf. Jürgen Kopelke, Geschäftsführer der deutschen Tochter, berichtet im Interview über die weiteren Pläne des Anbieters einer Newsroom-Plattform.

Herr Kopelke, wie sieht Ihr Resümee nach einem Jahr am deutschen Markt aus?
Wir sind positiv überrascht davon, wie offen die Kombination aus klassischem traditionellen Distributionsbusiness, wie es ehemals ddp direct betrieben hat, und unserer Software-as-a-Service-Solution aufgenommen wird und wie interessiert viele Kommunikatoren in den Unternehmen da draußen daran sind.

Und zu welchem Schluss kommen Sie in quantitativer Hinsicht?
Man muss zunächst einmal die Dinge strukturell so aufstellen, dass man substanziell und nachhaltig wachsen kann. Das haben wir geschafft. Und wir wollten einige namhafte Referenzkunden gewinnen. Auch das hat funktioniert. Wir haben jetzt für unsere SaaS-Lösung etwa 200 Kunden. Dazu zählen beispielsweise Medianet Berlin Brandenburg, Pernod Ricard, die GFT in Stuttgart oder auch die Paulaner Brauerei und Visacard.

Was hat Mynewsdesk anders gemacht als beim Launch in UK?
Wir sind seit gut drei Jahren im englischen Markt, und wir haben gesehen, dass wir uns mit dem Versuch, quasi aus uns selbst heraus zu wachsen, extrem schwer tun. Wir wachsen in einem der wichtigsten Märkte der Welt viel zu langsam. Diesen Fehler haben wir nicht wiederholt. Auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten fiel die Wahl auf ddp direct, und wenn Sie sich anschauen, was wir in Deutschland nach einem Jahr geschafft haben, war das definitiv die richtige Entscheidung.

Wie beurteilen Sie die Konkurrenzsituation auf dem Markt?
Cision und Vocus haben gerade erst fusioniert und sind jetzt erstmal mit sich selbst beschäftigt, zumal noch die Mediendatenbank Gorkana dazukommen soll. Deshalb erwarten wir kurzfristig keine gesteigerte Aktivität auf dem deutschen Markt. Langfristig muss man mal abwarten, was die auf die Beine stellen.

Also keine Angst vor dem, was die Wettbewerber noch hervorzaubern könnten?
Im Augenblick haben wir die umfassendste, charmanteste und eleganteste All-in-One-Lösung für Public Relations, Social Media und Content Marketing. Das andere sich aufmachen und da nachzurüsten, ist ganz klar. Das ist für uns Motivation, das fortzuführen, was wir in diesem Jahr ohnehin massiv gemacht haben, nämlich unser Produkt weiterzuentwickeln und darin zu investieren. Wir machen das Geschäft ja nicht erst seit gestern. Wir wissen, wie wir unsere Technologieführerschaft behaupten werden. Da gibt es auch einen klaren Plan, ohne dass ich jetzt schon mal die Katze aus dem Sack lasse.
 

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