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27.10.2014   News
K+S-Geisterbüro öffnet 2015
 
Hauptstadtrepräsentanz
Seit Monaten ist das K+S-Büro in Berlin, Unter den Linden, schlüsselfertig – allein das Leben fehlt. Mitte 2014 brach für den Düngemittelkonzern eine schwierige Phase an. Die Gründe sind vielfältig. Einer davon ist ein Preisverfall auf dem Kali-Markt und sinkende Agrarpreise, ein anderer die recht hohen Produktionskosten des Unternehmens. Nicht von ungefähr hat K+S ein Programm eingeleitet, durch das der Düngemittelproduzent seine Kosten allein in diesem Jahr um 150 Mio. Euro drücken will. Angesichts solcher Sorgen kann die Besetzung eines Hauptstadtbüros auf der Prioritätenliste schon mal nach unten rutschen.

Doch die Weichen sind gestellt: K+S plant, seine Berlin-Vertretung im ersten Quartal kommenden Jahres zu eröffnen, sagt Unternehmenskommunikationschef Oliver Morgenthal. Und auch der Hauptstadtvertreter steht demnach fest: Hans-Jürgen Müller, bisher Vertriebsleiter des größten Konzerngeschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte, wird den Job übernehmen. Er ist schon seit 1984 für die Kalifirma tätig und war nach Stationen in Marketing und Vertrieb in den Jahren 2009 und 2010 für den Düngemittelvertrieb in Europa zuständig.

Der Dialog mit Entscheidern auf Bundesebene gewinne für K+S als heimisches Rohstoffunternehmen zunehmend an Bedeutung, erläutert Morgenthal. Das Hauptstadtbüro werde die operativen Geschäftsbereiche des Unternehmens und die Einheiten am Hauptsitz in Kassel bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen. Damit reicht K+S die Vertretung eigener politischer Interessen durch den Verband der Kali- und Salzindustrie (VKS) offensichtlich nicht mehr aus.

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