Please wait...
News / PR-Software: Warum Excel zu wenig ist
(Foto: Adobe Stock)
04.04.2019   Wissen & Praxis
PR-Software: Warum Excel zu wenig ist
Weniger Abstimmungsstress, mehr Wirkung: Digitale Planungstools können Kommunikation und Content Marketing verbessern. So das Versprechen. Was diese Softwarelösungen bieten müssen und worauf bei der Auswahl zu achten ist. (Auszug zum Anlesen)
Wir kommunizieren, um Wirkung zu erzielen“ – diesem Satz werden praktisch alle Kommunikationsverantwortlichen zustimmen. Man könnte noch ergänzen: „Möglichst effizient.“ Dabei geht es heute nicht mehr vorrangig um das Erstellen einzelner Pressemitteilungen, Social-Media-Posts und Corporate-Publishing-Produkte. Auch die Kombination oder Anreicherung von Medien und Kanälen wie die Begleitung von Pressemitteilungen mit Tweets und Fotos oder die Verlinkung auf multimediale Geschichten setzen immer mehr Unternehmen um.
 
Entscheidend für Wirkung und Effizienz von Kommunikation ist es, die einzelnen Maßnahmen zu orchestrieren, den optimalen Zeitpunkt auch innerhalb des „eigenen Konzerts“ zu finden, inhaltliche Konkurrenz zu vermeiden und im Produktions- und Publishing-Prozess schonend mit den personellen Ressourcen umzugehen. Andernfalls gestaltet Kommunikation nicht mehr, sondern ist getrieben. Und dann leidet die Qualität der Produkte unter dem Stress und der Überlastung der Kollegen. Im schlechtesten Fall erzielen sie nicht die beabsichtigte Wirkung, obwohl sie unter hohem Druck intensiv daran ge­arbeitet haben. Zudem ist die Abteilung nicht auskunftsfähig, welche Themen über welche Kanäle im nächsten Quartal gespielt werden sollen oder im vergangenen gespielt wurden.
 
In der Praxis gibt es häufig mehrere und voneinander unabhängige Planungsprozesse sowie individuelle Planungstabellen beispielsweise auf Excel-Basis. In manchen Fällen fehlt auch eine unternehmensweit etablierte Zielhierarchie, um die einzelnen Maßnahmen zuzuordnen. Die Folge sind hohe bilaterale Abstimmungsaufwände. Wer Themen wirkungsvoll spielen will, muss die Kernprozesse von der Planung bis zur Umsetzung sowie in den verschiedenen Teams – von der Pressestelle, über den Social-Media-Desk und die interne Kommunikation bis hin zur Zentralredaktion, dem Event-Management und dem Marketing – vernetzen und digitalisieren.
 
Excel hat mit zeitgemäßer Kommunikationsplanung wenig zu tun. Das Microsoft-Programm hilft nicht bei der Strategieentwicklung und ist selbst in der Planung zu langsam und ungenau. Ganz zu schweigen davon, dass Content-Erstellung, Publishing und Reporting davon abgekoppelt sind. Der hohe administrative Aufwand geht zu Lasten der inhaltlichen Arbeit. Wer Agendasetting über viele Kanäle betreiben will und dies auch noch als integrierte Kommunikation und in Form von Kampagnen, kommt an digitalen Planungstools wie YessPress, Dirico.io und Scompler nicht vorbei.
 
(...)
 
Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus einem Schwerpunkt zum Thema PR- und Content-Marketing-Software in der aktuellen Ausgabe des PR Reports. Autor ist der Experte Jörg Wilmes. Lesen Sie darin: 
 
- Vier Bereiche, die Planungstools unbedingt abdecken müssen.
- Checkliste: Worauf Sie bei der Tool-Auswahl achten müssen.
- Anbieter im Vergleich: Die Stärken und Schwächen von YessPress, Dirico.io und Scompler.
 
 

Newsletter

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein?

Magazin & Werkstatt