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News / Wann PR-Chefs der Angstschweiß ausbricht
14.10.2014   News
Wann PR-Chefs der Angstschweiß ausbricht
 
Journalisten, die im Zweifelsfall nachhaken, bereiten nur wenigen Kommunikationschefs Stress. Die Spezies "bohrender Journalisten" ist ohnehin selten geworden. Den Stress machen sich die PR-Bosse selbst: Die Angst vor inhaltlichen Fehlern treibt sie an häufigsten um.

Das jedenfalls glauben ihre Mitarbeiter in den Pressestellen nach einer Online-Umfrage im Rahmen des "Social Media-Trendmonitor 2014". 41 Prozent der 536 von news aktuell und Faktenkontor befragten Pressestellenmittarbeiter sind der Ansicht, dass fehlerhafte Inhalte die größte Sorge ihrer Vorgesetzten darstellen. Platz Zwei belegt demnach die Furcht, in der Krisenkommunikation zu versagen. Auf Rang drei rangiert die Angst, vom Vorstand oder von der Geschäftsführung übergangen zu werden.

Das Ranking der Ängste:

1. Inhaltliche Fehler (41 Prozent)
2. In Krisenkommunikation versagen (38)
3. Von Vorstand/Geschäftsführung übergangen zu werden (28)
4. Shitstorms (24)
5. Zu wenig Wissen (22)
6. Vorstand/Geschäftsführung blamieren (22)
7. Mangelnde Eloquenz (7)
8. Bohrende Journalisten (6)
9. Sichtbares Lampenfieber (5)

Ein weiteres Ergebnis des Trendmonitors: Hohe Glaubwürdigkeit und ein guter Ruf stellen für Unternehmenskommunikatoren in diesem Jahr die größte Herausforderung dar. An zweiter und dritter Stelle stehen Mobile PR und Social Media.

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