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(Grafik: obs/News Aktuell/Sebastian Könnicke)
14.02.2019   Wissen & Praxis
Wie Employer Branding garantiert scheitert
Was Unternehmen unbedingt tun sollten, wenn sie zu einer unattraktiven Arbeitgebermarke werden wollen, haben News Aktuell und Faktenkontor zusammengetragen.
Um sich heute gegenüber potenziellen Bewerbern als sympathischer Arbeitgeber zu präsentieren, reicht es nach Meinung der dpa-Tochter und der Hamburger Agentur nicht mehr aus, den wirtschaftlichen Erfolg in den Mittelpunkt der Kommunikation zu rücken. Künftige Mitarbeiter interessierten sich auch dafür, was ihnen abseits von Umsatzzahlen geboten wird. Obwohl das einigermaßen bekannt sein dürfte, passieren Fehler, aufgrund derer Employer Branding misslingt. Zu denen zählen folgende zehn Irrtümer:

1. Employer Branding macht die Praktikantin
Chefs haben Wichtigeres zu tun.

2. Was wir potenziellen Mitarbeitern bieten?
Äh... Wissen wir selbst nicht. Hat sich noch nie jemand Gedanken 
darüber gemacht.

3. Wir sind als Arbeitgeber austauschbar. Na und?!
Eine Arbeitgeber-Marke mit starkem Profil wird vollkommen 
überschätzt.

4. Viel versprechen, wenig halten
Wenn die neuen Mitarbeiter erst einmal da sind, müssen wir unsere 
Versprechen auch nicht mehr halten.

5. Schlechte Reputation ist uns egal 
Wer wegen unseres schlechten Rufs nicht zu uns kommt, passt ohnehin 
nicht zu uns.

6. Spitzenplätze in Arbeitgeber-Rankings sind nur was für Streber
Wir brauchen keine zusätzlichen Argumente für Bewerber, dass wir toll
sind.

7. Mitarbeiterzufriedenheit ist ein netter Luxus
Wer sich um zufriedene Mitarbeiter kümmert, lenkt nur von unserem 
Leistungsanspruch ab.

8. Netzwerkpflege ist nur was für Personaler, die keinen Friseur zum 
Quatschen haben
Kontakte zu Bewerbern frühzeitig knüpfen? Viel zu aufwändig!

9. Der beste Weg sind gedruckte Stellenanzeigen
Digitalkanäle sind neumodischer Quatsch!

10. Ist das Employer-Branding-Budget ausgegeben, ist es weg
Die Stärke der Arbeitgeber-Marke messen wir erst gar nicht. Das führt
nur zu unnötig hohen Erwartungen der Chefs.

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