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News / Alles Geld, oder was?
Debatte beim PR Report Camp 2018 (Foto: Marco Drews)
11.12.2018   Veranstaltung
Alles Geld, oder was?
Was ist der Nachwuchs wert? Über diese Frage wurde beim PR Report Camp in Berlin kontrovers diskutiert. Für alle, die es nicht zum Camp geschafft haben, steht das Video der Debatte nun online.
Als Christiane Schulz, Deutschland-Statthalterin von Weber Shandwick und Präsidentin des Agenturverbands GPRA, vor einigen Wochen einen Gastbeitrag „Über den Wert von Berufseinsteigern und Kommunikation“ veröffentlichte, war der Aufschrei groß. Denn das las sich wie ein Rundumschlag: Kunden würden schlecht zahlen, Hochschulen zu wenig bedarfsgerecht ausbilden, Absolventen (zunächst) keinen Wert in der Beratung generieren.
 
Beim PR Report Camp Mitte November in Berlin sah sich Schulz scharfen Angriffen ausgesetzt (hier geht es zum Video auf Youtube). Der Darmstädter Professor Lars Rademacher nannte es einen „Skandal“, dass sich die Einstiegsgehälter in den vergangenen fast 20 Jahren nicht nach oben entwickelt hätten.
 
Daniel Hanke, Vorstand des Nicht-GPRA-Mitglieds Klenk & Hoursch, sagte: „Meine Verachtung gegenüber Agenturen, die Berufseinsteiger mit 1.600 Euro im Monat abspeisen, nimmt kontinuierlich zu.“ Bewerber seien heute sehr gut ausgebildet und keine „kaputten Typen“, die nach einem „abgebrochenen Germanistikstudium nicht wissen, was sie machen sollen“.
 
Tipp: In einem Ranking in der aktuellen Ausgabe des PR Reports zeigen wir, welche Agenturen die höchsten Einstiegsgehälter zahlen und mit welchen Benefits sie sonst noch locken (jetzt als Print-Heft, E-Paper oder im iKiosk erhältlich).
 
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